Eni plant Produktionswachstum und Veräußerung von Assets

Bis 2019 will Eni seine Ölproduktion um 13 Prozent steigern. Zugleich will das Unternehmen Kosten um sechs Milliarden Euro und Investitionen um circa 37 Milliarden Euro reduzieren, geht aus dem am Freitag vorgestellten Industrieplan des italienischen Ölkonzerns hervor.

Durch den Verkauf von Assets will Eni sieben Milliarden Euro eintreiben. Dies soll vor allem durch die Reduzierung von Anteilen erfolgen, die Eni an Ölfeldern hält. Dank Synergien und einer stärkeren Flexibilität soll die Gewinnschwelle bei neuen Ölprojekten schon bei 27 Dollar 24,4 Euro) pro Barrel erreicht werden. Bisher lag diese Schwelle bei 45 Dollar pro Barrel.
Das Wachstum bei der Ölproduktion soll dank einer stärkeren Nutzung von bereits aktiven Ölfeldern und dem Start neuer Projekte erfolgen. "Eine neue Phase des Wachstums hat begonnen. Die Ölindustrie stellt sich einer komplexen Herausforderung: Die Kosten zu reduzieren und zugleich Wachstum zu garantieren", sagte CEO Claudio Descalzi.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch