Eni plant Produktionswachstum und Veräußerung von Assets

Bis 2019 will Eni seine Ölproduktion um 13 Prozent steigern. Zugleich will das Unternehmen Kosten um sechs Milliarden Euro und Investitionen um circa 37 Milliarden Euro reduzieren, geht aus dem am Freitag vorgestellten Industrieplan des italienischen Ölkonzerns hervor.

Durch den Verkauf von Assets will Eni sieben Milliarden Euro eintreiben. Dies soll vor allem durch die Reduzierung von Anteilen erfolgen, die Eni an Ölfeldern hält. Dank Synergien und einer stärkeren Flexibilität soll die Gewinnschwelle bei neuen Ölprojekten schon bei 27 Dollar 24,4 Euro) pro Barrel erreicht werden. Bisher lag diese Schwelle bei 45 Dollar pro Barrel.
Das Wachstum bei der Ölproduktion soll dank einer stärkeren Nutzung von bereits aktiven Ölfeldern und dem Start neuer Projekte erfolgen. "Eine neue Phase des Wachstums hat begonnen. Die Ölindustrie stellt sich einer komplexen Herausforderung: Die Kosten zu reduzieren und zugleich Wachstum zu garantieren", sagte CEO Claudio Descalzi.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los