Eni plant Produktionswachstum und Veräußerung von Assets

Bis 2019 will Eni seine Ölproduktion um 13 Prozent steigern. Zugleich will das Unternehmen Kosten um sechs Milliarden Euro und Investitionen um circa 37 Milliarden Euro reduzieren, geht aus dem am Freitag vorgestellten Industrieplan des italienischen Ölkonzerns hervor.

Durch den Verkauf von Assets will Eni sieben Milliarden Euro eintreiben. Dies soll vor allem durch die Reduzierung von Anteilen erfolgen, die Eni an Ölfeldern hält. Dank Synergien und einer stärkeren Flexibilität soll die Gewinnschwelle bei neuen Ölprojekten schon bei 27 Dollar 24,4 Euro) pro Barrel erreicht werden. Bisher lag diese Schwelle bei 45 Dollar pro Barrel.
Das Wachstum bei der Ölproduktion soll dank einer stärkeren Nutzung von bereits aktiven Ölfeldern und dem Start neuer Projekte erfolgen. "Eine neue Phase des Wachstums hat begonnen. Die Ölindustrie stellt sich einer komplexen Herausforderung: Die Kosten zu reduzieren und zugleich Wachstum zu garantieren", sagte CEO Claudio Descalzi.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma