Engpässe im Weihnachtsgeschäft bremsten Paketriesen UPS - Aktie sinkt

Atlanta (APA/Reuters) - Der Boom im Online-Handel hat dem weltgrößten Paketdienst UPS im Weihnachtsgeschäft überfordert. Trotz kostspieliger Investitionen in den Ausbau des Liefernetzes kam es im abgelaufenen Quartal zu spürbaren Engpässen und Verzögerungen. Die gewaltige Nachfrage brachte dem US-Konzern nach Angaben vom Donnerstag zwar einen neuen Lieferrekord.

Um ihr aber Herr zu werden, musste er zusätzliche Kosten von 125 Millionen Dollar (100,35 Mio. Euro) schultern. Trotz dieses Bremsfaktors hat der Deutsche-Post-Rivalen seinen Gewinn mehr als vervierfacht auf 1,1 Milliarden Dollar. Dazu trug zu einem großen Teil auch ein positiver Sondereffekt durch die US-Steuerreform bei. Damit konnte er seine Investoren aber nicht überzeugen: Die UPS-Aktie sackte am Donnerstag an der Wall Street um sieben Prozent ab.

Im abgelaufenen Vierteljahr lieferte das Unternehmen einen Bestwert von 1,5 Milliarden Paketen aus, 5,7 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Der Umsatz sprang um elf Prozent nach oben auf 18,8 Milliarden Dollar, vor allem dank des kräftigen Wachstums im Auslandsgeschäft. Aber auch auf dem amerikanischen Heimatmarkt lief es weiter rund. Im Quartal davor konnte UPS dem Erzrivalen FedEx Marktanteile abjagen.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch