Engpässe im Weihnachtsgeschäft bremsten Paketriesen UPS - Aktie sinkt

Atlanta (APA/Reuters) - Der Boom im Online-Handel hat dem weltgrößten Paketdienst UPS im Weihnachtsgeschäft überfordert. Trotz kostspieliger Investitionen in den Ausbau des Liefernetzes kam es im abgelaufenen Quartal zu spürbaren Engpässen und Verzögerungen. Die gewaltige Nachfrage brachte dem US-Konzern nach Angaben vom Donnerstag zwar einen neuen Lieferrekord.

Um ihr aber Herr zu werden, musste er zusätzliche Kosten von 125 Millionen Dollar (100,35 Mio. Euro) schultern. Trotz dieses Bremsfaktors hat der Deutsche-Post-Rivalen seinen Gewinn mehr als vervierfacht auf 1,1 Milliarden Dollar. Dazu trug zu einem großen Teil auch ein positiver Sondereffekt durch die US-Steuerreform bei. Damit konnte er seine Investoren aber nicht überzeugen: Die UPS-Aktie sackte am Donnerstag an der Wall Street um sieben Prozent ab.

Im abgelaufenen Vierteljahr lieferte das Unternehmen einen Bestwert von 1,5 Milliarden Paketen aus, 5,7 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Der Umsatz sprang um elf Prozent nach oben auf 18,8 Milliarden Dollar, vor allem dank des kräftigen Wachstums im Auslandsgeschäft. Aber auch auf dem amerikanischen Heimatmarkt lief es weiter rund. Im Quartal davor konnte UPS dem Erzrivalen FedEx Marktanteile abjagen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht