Englands Fußballverbandschef offen für Boykott der WM in Russland

Der Chef des englischen Fußballverbands hat sich grundsätzlich offen für einen Boykott der Weltmeisterschaft 2018 in Russland gezeigt, sollte Joseph Blatter als Fifa-Präsident wiedergewählt werden. Eine Absage von ein oder zwei Ländern mache keinen Sinn, sagte Greg Dyke der BBC kurz vor der Fifa-Abstimmung am Freitag. "Aber wenn die ganze Uefa das sagen würde, und alle Länder willens wären, das zu tun, dann finde ich das richtig."

Blatter ist im Zuge eines Korruptionsskandals in die Kritik geraten. Seine Wiederwahl gilt aber dennoch als sehr wahrscheinlich, vor allem dank seiner breiten Unterstützung in Afrika und Asien. Scharfe Kritik kommt dagegen aus den Reihen der Europäer. So forderte der Chef des europäischen Verbands (Uefa), Michel Platini, Blatter zum Rücktritt auf.

Neben den Korruptionsermittlungen der USA gegen Fifa-Spitzenfunktionäre haben die Schweizer Behörden eigene Ermittlungen eingeleitet. Dabei geht es um Unregelmäßigkeiten bei der umstrittenen Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 an Russland und Katar.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018