Die Teufel tragen zu wenig Prada

Rom - Der italienische Luxuskonzern Prada hat Schwierigkeiten mit dem Wchstum. Zu wenige Modebewusste, die überdies etwas mehr Geld für Chic ausgeben wollen, kaufen bei Prada ein. Vor allem in Asien ist die Kaufzurückhaltung etwas größer gewordene. Der Konzernumsatz ist 2015 um 7 Mio. Euro auf 3,545 Mrd. Euro gesunken. Beim Asien-Geschäft kam es zu einem Rückgang von vier Prozent.

Wenn sich ein Tür schließt, öffnet sich woanders eine Neue - eine Lebensweisheit, die auch für Prada gilt. Dafür lief es in den USA besser. Der Umsatzausfall Asiens konnte jedoch dank eines Zuwachses von fünf Prozent in den USA und von elf Prozent in Japan kompensiert werden, teilte der Konzern mit.

"In den kommenden Monaten wird die Gruppe ihre Energien auf neue Marketinginitiativen zur Wachstumsförderung investieren", teilte Konzernchef Patrizio Bertelli mit. Zugleich soll streng auf die Kosten geachtet werden. "Damit sollen wir unsere Position konsolidieren", erklärte Bertelli.

Mehr Filialen, mehr Ansprachen an die Teufel

Zugleich will Prada sein weltweit etabliertes Filialnetz ausbauen. "Wir haben ein globales Shopnetz, dank dessen wir in jedem Teil der Welt eine direkte Beziehung zu einer Kundschaft aufbauen wollen, die immer anspruchsvoller wird", meinte Bertelli.

Sozusagen frei nach Hollywoods Filmkomödie "Der Teufel trägt Prada" mit Meryl Streep. Aber das ist eine andere Geschichte. Und die liegt schon etwas zurück - 2006 war Premiere.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte