Energy Drinks - EFSA berät erst

Wien - "Vergangene Woche wurde erst der Entwurf für ein Gutachten zur Sicherheit von Koffein veröffentlicht", sagte am Mittwoch ein Sprecher der EFSA, der Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit in Parma, gegenüber der APA. Jetzt seien Wissenschafter zu Stellungnahmen eingeladen. Den endgültigen Report wolle man bis Ende des Jahres veröffentlichen.

An sich klingt der Entwurf - es handelt um die Zusammenfassung bereits vorhandener wissenschaftlicher Literatur - wenig alarmierend. "Einzeldosen von Koffein bis zu 200 Milligramm und Tagesrationen von bis zu 400 Milligramm sind für Erwachsene in Europa gesundheitlich unbedenklich. Dies sind zwei der vorläufigen Ergebnisse eines wissenschaftlichen Gutachtens der EFSA über die Sicherheit von Koffein aus allen Ernährungsquellen. Die EFSA holt nun im Rahmen einer öffentlichen Konsultation Kommentare und Rückmeldungen zu dem Dokumentenentwurf ein. Die Einreichungsfrist endet am 15. März 2015", heißt es auf der EFSA-Homepage in einer Kurzmeldung.

Weitere Einzelheiten: "Einzeldosen von Koffein bis zu 200 Milligramm sind für Erwachsene (18 bis 65 Jahre) gesundheitlich unbedenklich, selbst wenn diese weniger als zwei Stunden vor intensiver sportlicher Betätigung aufgenommen werden." Ungünstige Wechselwirkungen zwischen Koffein und anderen Inhaltsstoffen von "Energy Drinks" - wie Taurin und Glucuronolacton - oder Alkohol seien unwahrscheinlich.

Bei Schwangeren ist demnach eine Koffein-Aufnahme von bis zu 200 Milligramm pro Tag für den Fötus unbedenklich. Für Kinder (drei bis zehn Jahre) und Jugendliche (zehn bis 18 Jahre) wird eine tägliche Aufnahme von drei Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht als sicher angesehen.

Der Wiener Ernährungsspezialist und Kinderarzt Kurt Widhalm erklärte dazu gegenüber der APA: "Wir wissen alle, dass man nicht übertreiben sollte." Aber klare Studien, wonach es ein toxisches Risiko durch Koffein gebe, lägen seines Wissens nach nicht vor.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte