Energiewende dürfte deutsche Stromkunden pro Jahr 28 Mrd. Euro kosten

Berlin - Die Kosten der Energiewende belaufen sich einem Medienbericht zufolge für die Stromkunden auf 28 Mrd. Euro pro Jahr. Ein Haushalt mit einem Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden zahle somit 270 Euro im Jahr für die Umsetzung der Energiewende, berichtet das "Handelsblatt" am Sonntag unter Berufung auf Berechnungen des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Die Kalkulationen beinhalten neben den Ausgaben für die Förderung der erneuerbaren Energien auch die durch die Energiewende verursachten Kosten des Netzausbaus. Auch die jüngsten Beschlüsse zur zusätzlichen Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und zum Aufbau einer Kapazitätsreserve sind berücksichtigt.

BDI-Präsident Ulrich Grillo schlägt Alarm: "Die Berechnungen machen klar, mit welchen Kosten die Energiewende wirklich verbunden ist. Unternehmen fürchten, dass sie sogar noch weiter steigen", sagte er dem Blatt. Koalitionspolitiker sehen Handlungsbedarf: "Insgesamt muss die Große Koalition noch mal nacharbeiten", sagt Carsten Linnemann, Chef der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der Union. "Die Folgen der Energiewende entwickeln sich zu einem bedrohlichen Standortnachteil, der Investoren abschreckt und Arbeitsplätze kostet", sagte Linnemann der Zeitung.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert