Energiepreisindex im Februar 8,2 % unter Vorjahr - Aber über Jänner

Der heimische Energiepreisindex war im Februar um 8,2 Prozent niedriger als ein Jahr davor, gegenüber dem Vormonat Jänner gab es aber schon wieder 1,1 Prozent Preisanstieg. Dies geht aus Berechnungen der Österreichischen Energieagentur hervor. Für Jänner waren für den EPI noch 9,1 sowie 2,4 Prozent Rückgang im Jahres- bzw. Monatsabstand vermeldet worden.

Sprit war im Februar weiterhin so günstig wie zuletzt Anfang 2010, allerdings ist der Tiefststand bei Ölprodukten auch schon wieder vorbei. Im Monatsabstand wurden Diesel und Benzin um 1,6 bzw. 1,4 Prozent teurer - allerdings kosteten die beiden Treibstoff-Sorten im Februar um 15,2 und 14,3 Prozent weniger als ein Jahr davor.

Heizöl verbilligte sich gegenüber dem Vorjahr um 20,6 Prozent, kostete aber im Februar bereits um 6,4 Prozent mehr als im Jänner, immerhin die stärkste monatliche Verteuerung seit März 2011.

Auch für den Rückgang um 2,6 Prozent im Jahresabstand für die gesamte Haushaltsenergie (zu der nicht die Treibstoffe zählen) gab der Heizölpreis-Rückgang einen wesentlichen Ausschlag. Im Monatsabstand legten die Haushaltsenergie-Preise (ohne Sprit) dagegen um 0,75 Prozent zu.

Die Preise für Strom und Erdgas blieben im Monatsvergleich unverändert - im Jahresabstand stiegen sie aber leicht um 0,5 bzw. 0,4 Prozent. Fernwärme wurde im Februar um 4,7 Prozent teurer ermittelt als ein Jahr davor, gegenüber dem Vormonat wurde sie 0,3 Prozent billiger.

Bei festen Brennstoffen blieben die Preise im Monatsvergleich de facto gleich (-0,03 Prozent). Dies bewirkte laut Energieagentur vor allem eine Verbilligung von 0,8 Prozent bei Holzbriketts, während die Brennholz-Preise unverändert blieben und Holzpellets im Monatsabstand um 0,1 Prozent stiegen.

Im Jahresabstand verteuerten sich feste Brennstoffe nicht so stark wie in den Monaten davor. Der Gesamtanstieg von 1,7 Prozent im Februar war der schwächste seit Dezember 2012. Auch bei anderen Produkten zeigte sich dieser Trend. Der Brennholz-Preis wuchs um 3 Prozent und damit so schwach wie zuletzt im Dezember 2013, während der Rückgang von 3,2 Prozent bei Holzbriketts die stärkste Minderung seit 2009 darstellte. Der seit September 2014 anhaltende Rückgang bei Holzpellets-Preisen setzte sich im Februar mit -4,3 Prozent fort.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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