Energiepreise für Haushalte in der EU 2017 leicht gesunken

Brüssel (APA) - Die Energiepreise für Haushalte in der EU sind 2017 gegenüber 2016 leicht gesunken. Strom wurde im EU-Durchschnitt um 0,2 Prozent billiger, die Gaspreise gingen um 0,5 Prozent zurück. Österreichs Haushalte konnten bei Strom eine Verbilligung von 1,6 Prozent einfahren, dagegen wurde Gas um 3,7 Prozent teurer, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Mittwoch (zweites Halbjahr 2016/2017) hervor.

Die höchsten Anstiege bei Strom verzeichneten Zypern (12,6 Prozent), Rumänien (+7,2 Prozent) und Malta (7,1 Prozent). Die stärksten Rückgänge wurden dagegen in Italien (-11,1 Prozent), Kroatien (-7,5 Prozent) und der Slowakei (-6,2 Prozent) registriert.

Der durchschnittliche Strompreis für Haushalte war in Bulgarien mit 9,8 Euro pro 100 kWh am niedrigsten und in Deutschland mit 30,5 Euro am höchsten. Der EU-Durchschnitt lag bei 20,5 Euro. Österreichs Strompreis lag mit 19,8 Euro unter dem EU-Schnitt.

Bei den Gaspreisen gab es völlig unterschiedliche Entwicklungen in den EU-Staaten. Die stärksten Rückgänge vom zweiten Halbjahr 2016 auf das zweite Halbjahr 2017 wurden in Slowenien (-5,5 Prozent), Deutschland (-5,1 Prozent) und Luxemburg (-4,8 Prozent) verzeichnet. Am höchsten stiegen die Gaspreise für Haushalte in Estland (+25,9 Prozent), Bulgarien (+20,6 Prozent) und Dänemark (+18,1 Prozent).

Der durchschnittliche Gaspreis betrug in der EU im Durchschnitt 6,33 Euro je 100 kWh. Am wenigsten kostete Gas in Rumänien (3,09 Euro) und Bulgarien (3,75 Euro), am teuersten war Gas in Schweden (11,25 Euro), Dänemark (8,75 Euro) und Italien (8,74 Euro). Österreich lag mit 6,99 Euro hier über dem EU-Durchschnitt.

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