Energielieferanten-Wechsel kann bis zu 843 Euro pro Jahr bringen

Ein Wechsel des Strom-und Gaslieferanten vom regionalen Standardanbieter zum günstigsten Anbieter kann derzeit je nach Region zwischen 495 Euro in Tirol und bis zu 843 Euro pro Jahr im Netzgebiet Klagenfurt bringen. Dies geht aus dem aktuellen Energiepreismonitor des Wirtschaftsministeriums hervor, der auf Berechnungen und Erhebungen der E-Control basiert.

"Strom- und Gaskonsumenten können derzeit mit einem Anbieterwechsel besonders viel Geld sparen", so Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) am Mittwoch in einer Pressemitteilung.

Bei Strom beträgt das Sparpotenzial laut Energiepreis-Monitor für einen Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden (kWh) derzeit zwischen 192 Euro pro Jahr (Tirol) und 321 Euro (Oberösterreich inklusive Netzgebiet Linz). Die Ausgaben für Strom liegen durchschnittlich zwischen 664 Euro pro Jahr im Netzgebiet Tirol und 824 Euro pro Jahr im Netzgebiet Kärnten.

Für Erdgas geben die Haushalte durchschnittlich zwischen 919 Euro pro Jahr in Vorarlberg und 1.225 Euro pro Jahr im Netzgebiet Klagenfurt aus. Das Einsparpotenzial für einen Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 15.000 kWh beträgt zwischen 303 Euro (Tirol) und 566 Euro pro Jahr in Klagenfurt.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

Newsticker

Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

Newsticker

Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

Newsticker

Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab