Energiekonzern EnBW senkt Prognose für Ökostromgeschäft

Karlsruhe (APA/Reuters) - Der Energiekonzern EnBW kämpft in seiner Ökostromsparte mit schwachen Windverhältnissen und Niedrigwasser. Daher schraubte das Unternehmen seine Erwartungen für diesen Bereich zurück. Das Ergebnis der erneuerbaren Energien werde im Gesamtjahr bestenfalls fünf Prozent über dem Vorjahr liegen, könne aber auch um bis zu zehn Prozent niedriger ausfallen, teilte der deutsche Versorger am Montag mit.

Bisher hatte EnBW mit seinen Windrädern und Laufwasserkraftwerken den Vorjahreswert um zehn bis 20 Prozent übertreffen wollen. Dank Zuwächsen im Netzgeschäft bekräftigten die Karlsruher zwar die Prognose für den Gesamtkonzern, der ein Ergebnis auf Vorjahreshöhe oder um bis zu fünf Prozent darüber vorsieht. Es hänge aber von den Wetterverhältnissen ab, ob der Versorger am oberen oder am unteren Ende der Bandbreite lande.

In den ersten neun Monaten steigerte der Konzern seinen Umsatz um gut 13,4 Prozent auf 17,4 Mrd. Euro, das operative Ergebnis (bereinigtes Ebitda) kletterte um 3,3 Prozent auf rund 1,6 Mrd. Euro.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte