Energieanbieterwechsel bringt bis zu 610 Euro - am meisten in Linz

Wien - Ein Wechsel des Strom- und Gas-Lieferanten kann je nach Region derzeit jährlich zwischen 317 Euro in Tirol und bis zu 610 Euro pro Jahr in Linz bringen, wenn sich ein Haushalt statt vom örtlichen Standardanbieter vom momentan günstigsten Anbieter beliefern lässt. Bei Strom allein können Kunden bis zu 229 Euro jährlich in OÖ (inkl. Linz) und bei Gas bis zu 421 Euro in Klagenfurt sparen.

Ein Anbieterwechsel sei relativ rasch erledigt und spare bares Geld, erklärte Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) am Dienstag: "Derzeit ist das Einsparpotenzial sogar besonders groß." Für Strom geben Österreichs Haushalte (Basis: 3.500 kWh Verbrauch/Jahr) durchschnittlich 637 Euro pro Jahr im Netzgebiet Vorarlberg und 796 Euro pro Jahr im Netzgebiet Kärnten aus. Für Erdgas geben die Haushalte (15.000 kWh Jahresverbrauch) im Schnitt zwischen 909 Euro jährlich in Vorarlberg und 1.217 Euro jährlich im Netzgebiet Klagenfurt aus, so das Ministerium.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht