Energieanbieterwechsel bringt bis zu 610 Euro - am meisten in Linz

Wien - Ein Wechsel des Strom- und Gas-Lieferanten kann je nach Region derzeit jährlich zwischen 317 Euro in Tirol und bis zu 610 Euro pro Jahr in Linz bringen, wenn sich ein Haushalt statt vom örtlichen Standardanbieter vom momentan günstigsten Anbieter beliefern lässt. Bei Strom allein können Kunden bis zu 229 Euro jährlich in OÖ (inkl. Linz) und bei Gas bis zu 421 Euro in Klagenfurt sparen.

Ein Anbieterwechsel sei relativ rasch erledigt und spare bares Geld, erklärte Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) am Dienstag: "Derzeit ist das Einsparpotenzial sogar besonders groß." Für Strom geben Österreichs Haushalte (Basis: 3.500 kWh Verbrauch/Jahr) durchschnittlich 637 Euro pro Jahr im Netzgebiet Vorarlberg und 796 Euro pro Jahr im Netzgebiet Kärnten aus. Für Erdgas geben die Haushalte (15.000 kWh Jahresverbrauch) im Schnitt zwischen 909 Euro jährlich in Vorarlberg und 1.217 Euro jährlich im Netzgebiet Klagenfurt aus, so das Ministerium.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London