EnergieAllianz senkt Gaspreise per 1. Mai

Die EnergieAllianz Austria, eine Tochter von Wien Energie, EVN und Energie Burgenland, senkt den Gaspreis per 1. Mai für rund 1 Million Kunden. Der Verbrauchspreis werde um 7 Prozent gesenkt, teilte die EnergieAllianz am Freitag mit. Für einen durchschnittlichen Kunden wirkt sich die Senkung mit einer jährlichen Ersparnis von 44 bis rund 60 Euro im Jahr aus.

Die EnergieAllianz gebe die Einkaufsvorteile durch die Veränderungen bei den Großhandelspreisen an die Privatkunden weiter. Zuletzt wurden die Gaspreise mit Wirkung von 1. Oktober 2015 gesenkt, seit 2012 waren es insgesamt vier Preissenkungen in Folge.

Die Gasrechnung besteht aus mehreren Komponenten: dem Energiepreis, den standortabhängigen Netztarifen sowie Steuern und Abgaben.

In Wien profitieren 600.000 Kunden von der Preissenkung. Für einen Kunden der Wien Energie mit einem jährlichen Gasverbrauch von 15.000 Kilowattstunden (kWh) bringt die jetzige Gaspreissenkung eine Ersparnis von rund 44 Euro im Jahr. Ein durchschnittlicher Kunde erspare sich nun mit der aktuellen Preissenkung bei der Gasrechnung gegenüber 2012 rund 150 Euro im Jahr, so Wien-Energie-Sprecher Boris Kaspar zur APA.

Die EVN beziffert die Ersparnis für einen Durchschnittskunden mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh mit rund 58 Euro im Jahr. Der reine Energiepreis liege mit der jetzigen Preissenkung um rund 15 Prozent unter dem Wert von Anfang 2013, so die EVN in einer Pressemitteilung. Die EVN versorgt rund 220.000 Haushaltskunden mit Erdgas.

Für einen durchschnittlichen Kunden der Energie Burgenland mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh wirkt sich die heute bekanntgegebene Preissenkung mit einer Ersparnis von rund 60 Euro im Jahr aus, so eine Unternehmenssprecherin.

Den Strompreis hat die EnergieAllianz zuletzt ebenfalls per Anfang Oktober des Vorjahres gesenkt und in den vergangenen vier Jahren insgesamt fünf Mal in Folge. Man beobachte die Beschaffungsmärkte für Energie hinsichtlich betriebswirtschaftlicher Spielräume für Preismaßnahmen sehr genau und habe mit den Preissenkungen die Entwicklung der Großhandelspreise immer kontinuierlich an die Kunden weitergegeben, so die EnergieAllianz.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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