Energieagentur IEA erwartet langsameres Wachstum der Ölnachfrage

Die internationale Energieagentur IEA schraubt ihre Prognose für die weltweite Ölnachfrage im laufenden Jahr leicht herunter. Weil der Bedarf in China, den USA und einem Großteil Europas zuletzt weniger stark zugelegt habe, rechnet die IEA nun nur noch mit einem Wachstum der Nachfrage von 1,16 Millionen Barrel pro Tag, wie der Verband am Donnerstag mitteilte. 2015 lag das Nachfrageplus aufgrund des niedrigen Ölpreises noch bei 1,8 Millionen Barrel pro Tag.

Eine Stabilisierung der Märkte sei vor 2017 unwahrscheinlich, erklärte die IEA, die die Industrieländer in Energiefragen berät. Eine Vereinbarung von Opec und Nicht-Opec-Produzenten zum Einfrieren der Fördermenge hätte nur begrenzte Auswirkungen auf das weltweite Überangebot. Auch wenn der Förderboom in den USA weiter abebbe und der Iran nach Aufhebung der Atom-Sanktionen die Produktion nicht so stark hochfahre wie erwartet, werde in diesem Jahr weltweit dennoch immer noch mehr Öl produziert als verbraucht.

Seit Mitte 2014 ist der Ölpreis massiv gefallen. Am 20. Januar kostete die richtungweisende Nordsee-Sorte Brent mit 27,10 Dollar so wenig wie seit zwölf Jahren nicht mehr. In den vergangenen Wochen erholte sich der Preis wieder etwas - mit Blick auf das am 17. April geplante Treffen der großen Exportländer, die über eine Begrenzung der Fördermengen beraten wollen. Am Donnerstag wurde Brent knapp unter 44 Dollar gehandelt. Die IEA rechnet damit, dass der Ölpreis bis 2020 auf 80 Dollar je Barrel klettern könnte.

London (APA/dpa) - In Schottland soll der erste Weltraumbahnhof auf europäischem Boden außerhalb Russlands entstehen. Das teilte die britische Weltraumagentur UK Space Agency am Montag mit. Von der Halbinsel A'Mhoine in der schottischen Grafschaft Sutherland könnten demnach bereits im kommenden Jahrzehnt Raketen ins Weltall starten.
 

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Großbritannien plant Weltraumbahnhof in Schottland

New Brunswick (New Jersey) (APA/dpa) - Johnson & Johnson (J&J) hat auch im zweiten Quartal vor allem von seinem Pharmageschäft profitiert. Hinzu kamen auch günstige Wechselkurse. Wie der Hersteller von Medizintechnik, Konsumgütern und Pharmazeutika am Dienstag mitteilte, stieg der Umsatz im zweiten Quartal um 10,6 Prozent auf knapp 21 Mrd. US-Dollar (rund 18 Mrd. Euro).
 

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Johnson & Johnson wächst vor allem dank Pharmageschäfts

Wien (APA) - Der heimische Markt für Elektro- und Hybridfahrzeuge ist im ersten Halbjahr 2018 deutlich weniger stark gewachsen als in der ersten Jahreshälfte des Vorjahres. Nachdem die Verkäufe in den ersten sechs Monaten 2017 um rund 70 Prozent gestiegen waren, legten sie im ersten Halbjahr 2018 nur noch um ein Fünftel zu, zeigt eine Auswertung der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY).
 

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Trotz Diesel-Schwäche - Wachstum bei E-Autos verlangsamt sich