Energie AG wegen milden Winters mit 4,9 Prozent weniger Umsatz

Linz (APA) - Das Wetter hat der Energie AG OÖ (EAG) einen Strich durch die Rechnung gezogen. Wegen des milden Winters sind Umsatzerlöse und das operative Ergebnis (Ebit) im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/18 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Das Ebit sank um 21,7 Prozent auf 127,3 Mio. Euro, der Konzernumsatz um 4,9 Prozent auf 913,2 Mio. Euro, so Generaldirektor Werner Steinecker.

Verantwortlich für das schlechte Ausfallen der Umsatz- und Ertragszahlen sei das Segment Energie, das als einziges "unter den extrem positiven Vorjahreswerten" liege, erklärte der Generaldirektor in der Pressekonferenz am Freitag in Linz. Konkret ging der Umsatz in dieser Sparte von 602,5 Mio. Euro auf 537,7 Mio. Euro zurück, das Ebit von 88, 6 Mio. Euro auf 70 Mio. Euro. Wegen des milden Winters sei weniger Energie verbraucht worden. Auch das Gas-Dampf-Kraftwerk (GuD-Werk) in Timelkam kam nicht so oft zum Einsatz. Die sogenannte Dunkelflaute, sprich wenig Sonne und wenig Wind, herrschte ebenfalls nicht so stark, weshalb die Produktion alternativer Energie im Winter höher ausfiel und somit das GuD-Werk nicht so häufig zu Stromnetzstabilisierung zugeschaltet werden musste.

"Aber was des einen Leid, ist des anderen Freud", meinte Steinecker. So gab es nämlich ein Erzeugungsplus bei der Wasserkraft. Das Segment Netz wuchs um 4,3 Prozent und trug damit mit 176,9 Mio. Euro zum Konzernumsatz bei. Auch mit den restlichen Sparten, Entsorgung, Wasser sowie Holding & Services ging es im ersten Halbjahr (Oktober 2017 bis März 2018) weiter bergauf. Die Umsätze gingen im einstelligen Prozentbereich nach oben: Entsorgung um 7,9 Prozent auf 109,5 Mio. Euro, Wasser um 2,9 Prozent auf 67,8 Mio. Euro sowie Holding & Services um 4,4 Prozent auf 21,3 Mio. Euro.

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