Energie AG expandiert mit Sparte Wasser weiter in Tschechien

Linz (APA) - Die Energie AG Oberösterreich expaniert weiter in Tschechien. Der Geschäftsbereich Wasser hat in Westböhmen die Gesellschaft Vodospol übernommen. Das Versorgungsgebiet habe sich damit um elf Städte und Gemeinden erweitert, teilte das oö. Unternehmen am Donnerstag in einer Presseaussendung mit. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Sparte Wasser der Energie AG ist seit längerem in Tschechien im Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsgeschäft tätig. Dort würden die Oberösterreicher "als hervorragender Partner geschätzt. Deshalb kommen wir auch immer wieder bei Konzessionsausschreibungen zum Zug", erklärte Generaldirektor Werner Steinecker.

Vodospol hat ihren Sitz in Klatovy 40 Kilometer südlich von Pilsen. Das neue Versorgungsgebiet grenzt direkt an jenes der südböhmischen Energie AG Tochter Cevak, wodurch "erhebliche Synergien zu erwarten sind", heißt es weiter in der Presseaussendung. Inzwischen betreiben sieben Tochtergesellschaften der Energie AG in Tschechien die Wasserver- und Abwasserentsorgungen. Das Gebiet sei flächenmäßig so groß wie Oberösterreich, die Einwohnerzahl etwas geringer.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht