Endergebnis: Koalition in Irland verlor Regierungsmehrheit

Dublin - Bei der Parlamentswahl in Irland hat die Koalition des konservativen Premierministers Enda Kenny ihre Regierungsmehrheit verloren. Von den 158 Parlamentssitzen gingen nur noch 50 an Kennys Mitte-Rechts-Partei Fine Gael, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Endergebnis hervorgeht.

Die konservative Fianna Fail, die 2011 von den Wählern wegen der Finanzkrise abgestraft worden war, kam mit 44 Sitzen auf Platz zwei. Die linksnationalistische Partei Sinn Fein kam bei der Abstimmung am Freitag vergangener Woche auf 23 Sitze. Die restlichen Sitze verteilten sich auf unabhängige Kandidaten, kleinere Bewegungen sowie auf Parteien, die wie die Sinn Fein den strikten Sparkurs der Regierung ablehnen.

Angesichts der unklaren Mehrheitsverhältnisse sind nun drei Szenarien möglich: Die historischen Rivalen Fine Gael und Fianna Fail könnten sich zu einem Bündnis zusammenschließen. Allerdings hatten sowohl Kenny als auch Fianna-Fail-Chef Micheal Martin eine große Koalition vor der Wahl ausgeschlossen. Obwohl beide Parteien eine ähnliche Politik verfolgen, sind sie sich seit dem Kampf Irlands um seine Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich in den 1920er Jahren spinnefeind.

Außerdem könnten Fine Gael oder Fianna Fail mit der Unterstützung unabhängiger Kandidaten oder kleinerer Parteien eine Minderheitsregierung bilden - oder es muss neu gewählt werden. Bis zum 10. März muss die konstituierende Sitzung des Parlaments stattgefunden haben, bei der der Premierminister bestimmt werden soll.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los