Das Ende von Baumax: die letzten Märkte werden ausgeräumt

Der oberösterreichische Betriebsverwerter Lehner GmbH mit Sitz in Scharten (Bezirk Eferding) hat die komplette Betriebsausstattung der letzten zehn Baumax-Märkte übernommen. Angekauft wurde nur das Anlagevermögen, keine Handelsware. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Zum übernommenen Inventar zählen etwa 60 Hubstapler und Hebebühnen, 13.000 Laufmeter Regale, 300 Pflanzentische aus Aluminium, 3.000 Einkaufswagen, Werkzeugregale, Holzbearbeitungsmaschinen und Büroeinrichtung. Insgesamt sollen laut Lehner bis Ende November 150.000 Quadratmeter Fläche geräumt und verwertet werden - was 280 Sattelschlepper voll Material entspreche.

Lehner, der sein Kerngeschäft im Verkauf von gebrauchtem Inventar und Lagertechnik sieht, will für die Abwicklung der Baumax-Märkte bis zu 60 zusätzliche Mitarbeiter beschäftigen.

In den letzten noch geöffneten Baumax-Märkten geht indessen der Rausverkauf bis zum Ende Oktober weiter. Im November werden die Märkte nicht mehr geöffnet, anschließend umgebaut und in der Folge von den neuen Eigentümern wieder eröffnet. Der Großteil der noch verbliebenen Waren wird mittlerweile mit 80 Prozent Rabatt abverkauft. Am 31. Oktober wird es laut Informationen von Baumax Mitarbeitern allesübrig gebliebene um einen Euro geben.

Frankfurt/Derby (APA/Reuters) - Die Pläne zum Verkauf der verlustreichen zivilen Schiffbau-Sparte ermuntern Anleger zum Einstieg bei Rolls-Royce. Die Aktien des britischen Flugzeugtriebwerk-Bauers stiegen am Mittwoch um bis zu 8,5 Prozent auf 926,4 Pence (7,6 Euro). Das ist der größte Kurssprung seit einem halben Jahr.
 

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Möglicher Verkauf von Geschäftsteilen beflügelt Rolls-Royce

Budapest (APA/dpa) - Ungarns rechtsnationale Regierung plant eine neue Strafsteuer für Zivilorganisationen, die Flüchtlingen helfen und ihre Kosten überwiegend durch Unterstützung aus dem Ausland decken. Dies gab der ungarische Innenminister Sandor Pinter am Mittwoch nach einer Regierungssitzung bekannt. Die Steuer werde 25 Prozent betragen.
 

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Ungarns Regierung plant Strafsteuer für Flüchtlingshelfer

New York/Charlotte (North Carolina) (APA/dpa) - Die von US-Präsident Donald Trump vorangetriebene Steuerreform macht den großen Banken des Landes weiter zu schaffen. Im Falle des Wall-Street-Hauses Goldman Sachs waren die Belastungen im Schlussquartal derart hoch, dass ein milliardenschwerer Verlust anfiel. Bei der Bank of America halbierte sich der Quartalsgewinn.
 

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US-Steuerreform zieht Goldman Sachs und Bank of America herunter