Das Ende von Baumax: die letzten Märkte werden ausgeräumt

Der oberösterreichische Betriebsverwerter Lehner GmbH mit Sitz in Scharten (Bezirk Eferding) hat die komplette Betriebsausstattung der letzten zehn Baumax-Märkte übernommen. Angekauft wurde nur das Anlagevermögen, keine Handelsware. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Zum übernommenen Inventar zählen etwa 60 Hubstapler und Hebebühnen, 13.000 Laufmeter Regale, 300 Pflanzentische aus Aluminium, 3.000 Einkaufswagen, Werkzeugregale, Holzbearbeitungsmaschinen und Büroeinrichtung. Insgesamt sollen laut Lehner bis Ende November 150.000 Quadratmeter Fläche geräumt und verwertet werden - was 280 Sattelschlepper voll Material entspreche.

Lehner, der sein Kerngeschäft im Verkauf von gebrauchtem Inventar und Lagertechnik sieht, will für die Abwicklung der Baumax-Märkte bis zu 60 zusätzliche Mitarbeiter beschäftigen.

In den letzten noch geöffneten Baumax-Märkten geht indessen der Rausverkauf bis zum Ende Oktober weiter. Im November werden die Märkte nicht mehr geöffnet, anschließend umgebaut und in der Folge von den neuen Eigentümern wieder eröffnet. Der Großteil der noch verbliebenen Waren wird mittlerweile mit 80 Prozent Rabatt abverkauft. Am 31. Oktober wird es laut Informationen von Baumax Mitarbeitern allesübrig gebliebene um einen Euro geben.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte