EnBW beteiligt sich an Windparks in Taiwan

Karlsruhe (APA/Reuters) - Der deutsche Energieversorger EnBW investiert erstmals in den Aufbau von Windkraftanlagen außerhalb Europas. Die Energie Baden-Württemberg (EnBW) erwerbe Anteile von jeweils 37,5 Prozent an drei Offshore-Windparkprojekten in Taiwan, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Die Anlagen hätten ein Potenzial von zwei Gigawatt und sollen zusammen mit dem australischen Investor Macquarie und dem örtlichen Projektentwickler Swancor Renewable aufgebaut werden. EnBW ist demnach für die technische Entwicklung zuständig.

Der staatliche kontrollierte Energiekonzern aus Karlsruhe ist mittlerweile ein führender Betreiber von Windkraftanlagen auf See in Europa. Wegen des Ausstiegs aus der Atomenergie baut die EnBW die Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen stark aus. Bis 2025 sollen 5 Mrd. Euro in das Geschäftsfeld fließen. Die Internationalisierung soll dabei vorangetrieben werden. Taiwan könnte dabei ein interessanter Markt sein: Der Inselstaat hat den Ausstieg aus der Kernenergie bis 2025 beschlossen. Bis 2025 sollen mit Offshore-Windparks 5,5 Gigawatt Strom erzeugt werden.

Auch der dänische Windpark-Konkurrent Orsted steigt in Taiwan ein und erwartet einen Umsatz des Windenergiemarktes dort von insgesamt 4 Mrd. Dollar (3,3 Mrd. Euro) bis 2025.

In Österreich ist die EnBW mit rund einem Drittel an der niederösterreichischen EVN beteiligt und damit zweitgrößter Aktionär nach dem Mehrheitseigentümer Land Niederösterreich.

Wien (APA) - Ab kommendem Jahr soll es für die Gründung einer GmbH künftig nicht mehr nötig sein, dass alle Gesellschafter persönlich zum Abschluss des Gesellschaftsvertrags beim Notar erscheinen. Hingegen will es das Justizministerium ermöglichen, einen oder mehrere Gesellschafter per Video zuzuschalten. So soll die Gründung einer GmbH erleichtert werden, berichtete das Ö1-"Morgenjournal" am Mittwoch.
 

Newsticker

GmbH-Gründer sollen ab 2019 nicht mehr persönlich zum Notar

Berlin (APA/dpa) - Menschen, die in Deutschland jahrelang ohne Arbeit auf die Unterstützung Hartz IV angewiesen sind, sollen künftig staatlich bezuschusste Jobs bekommen können. Das sieht ein Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vor, den die Regierung in Berlin beschloss.
 

Newsticker

Staatlich geförderte Jobs für Langzeitarbeitslose in Deutschland

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Genossenschaftsbanken in Deutschland spüren noch keine gravierenden Auswirkungen durch den Handelsstreit oder die zähen Brexit-Verhandlungen. Wegen der anhaltend niedrigen Zinsen und der Kosten zur Erfüllung der regulatorischen Anforderungen stelle sich die Finanzgruppe aber für 2018 auf einen leichten Gewinnrückgang ein, so Vorstandsmitglied Andreas Martin vom Branchenverband BVR am Mittwoch.
 

Newsticker

Deutsche Genossenschaftsbanken erwarten heuer leichten Gewinnrückgang