Emir von Katar: Wir finanzieren keine Terrorgruppen

(Reuters) - Der Emir von Katar hat Darstellungen zurückgewiesen, sein Land finanziere extremistische islamistische Organisationen. "Katar hat und wird niemals terroristische Gruppen unterstützen", sagte Emir Tamim al-Thani am Mittwoch nach einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Dies gelte sowohl für Syrien als auch Irak. Bereits zuvor hatte er in einem Gespräch mit Bundespräsident Joachim Gauck betont, dass sein Land entgegen Medienberichten keine Hilfe für die radikal-sunnitische Miliz IS in Syrien und Irak leiste.

Merkel sagte, der Emir habe ihr glaubwürdig versichert, dass der Kampf gegen IS genauso eine Angelegenheit der Sicherheit Katars sei wie eine Angelegenheit der Sicherheit für andere Länder. Sie verwies darauf, dass Katar am Montag der internationalen Allianz im Kampf gegen IS beigetreten sei. "Ich habe keinen Grund, den Aussagen des Emirs nicht zu glauben" sagte Merkel. Zugleich räumte sie ein, dass es in einer Reihe anderer Frage wie etwa der Unterstützung der palästinensischen Hamas durch Katar unterschiedliche Ansichten gibt. Katar habe aber die Funktion eines Landes, das "Gesprächskontakte in alle Richtungen hat".

Dem Golfstaat war wiederholt auch von anderen arabischen Staaten vorgeworfen worden, nicht nur die im Irak und Syrien kämpfende IS-Miliz zu unterstützen, sondern auch die Muslimbruderschaft in Ägypten, die palästinensische Hamas oder islamistische Gruppen in Libyen.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen