Emir von Katar: Wir finanzieren keine Terrorgruppen

(Reuters) - Der Emir von Katar hat Darstellungen zurückgewiesen, sein Land finanziere extremistische islamistische Organisationen. "Katar hat und wird niemals terroristische Gruppen unterstützen", sagte Emir Tamim al-Thani am Mittwoch nach einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Dies gelte sowohl für Syrien als auch Irak. Bereits zuvor hatte er in einem Gespräch mit Bundespräsident Joachim Gauck betont, dass sein Land entgegen Medienberichten keine Hilfe für die radikal-sunnitische Miliz IS in Syrien und Irak leiste.

Merkel sagte, der Emir habe ihr glaubwürdig versichert, dass der Kampf gegen IS genauso eine Angelegenheit der Sicherheit Katars sei wie eine Angelegenheit der Sicherheit für andere Länder. Sie verwies darauf, dass Katar am Montag der internationalen Allianz im Kampf gegen IS beigetreten sei. "Ich habe keinen Grund, den Aussagen des Emirs nicht zu glauben" sagte Merkel. Zugleich räumte sie ein, dass es in einer Reihe anderer Frage wie etwa der Unterstützung der palästinensischen Hamas durch Katar unterschiedliche Ansichten gibt. Katar habe aber die Funktion eines Landes, das "Gesprächskontakte in alle Richtungen hat".

Dem Golfstaat war wiederholt auch von anderen arabischen Staaten vorgeworfen worden, nicht nur die im Irak und Syrien kämpfende IS-Miliz zu unterstützen, sondern auch die Muslimbruderschaft in Ägypten, die palästinensische Hamas oder islamistische Gruppen in Libyen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte