Emerson zieht Übernahmeangebot für US-Rivalen zurück

New York (APA/Reuters) - Der auf Automatisierungstechnik spezialisierte US-Konzern Emerson Electric hat sein Übernahmeangebot für den Konkurrenten Rockwell Automation zurückgezogen. "Wir sind enttäuscht, dass sich die Rockwell-Führung weigert, die mögliche Zusammenlegung unserer beiden großartigen Unternehmen auch nur zu diskutieren", teilte Emerson-Chef David Farr am Dienstag mit.

Zuvor hatte Rockwell auch das erhöhte Angebot über 29 Mrd. Dollar (24,3 Mrd. Euro) abblitzen lassen. Emerson wolle nun durch Innovationen und strategische Zukäufe weiter wachsen. Zugleich kündigte der Siemens-Konkurrent ein Aktienrückkaufprogramm an. Rockwell-Aktien geben im vorbörslichen Handel zwei Prozent nach, Emerson-Papiere zogen ein Prozent an.

Das Emerson-Offert war vom Rockwell Verwaltungsrat mit der Begründung einstimmig abgelehnt worden, sie entspreche nicht dem Wert des Unternehmens und ein Zusammenschluss trübe zudem die Wachstumsaussichten.

Emerson hatte zunächst einen Vorschlag unterbreitet, dessen Volumen etwa 2 Mrd. Dollar unter dem jüngsten Angebot von 225 Dollar je Aktie lag. Das Unternehmen aus Milwaukee versucht, angesichts eines sich verschärfenden Wettbewerbs durch europäische Rivalen wie Siemens, ABB Automation und Schneider Electric im Geschäft mit der Industrie-Automatisierung stärker zu wachsen.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht