Emerson zieht Übernahmeangebot für US-Rivalen zurück

New York (APA/Reuters) - Der auf Automatisierungstechnik spezialisierte US-Konzern Emerson Electric hat sein Übernahmeangebot für den Konkurrenten Rockwell Automation zurückgezogen. "Wir sind enttäuscht, dass sich die Rockwell-Führung weigert, die mögliche Zusammenlegung unserer beiden großartigen Unternehmen auch nur zu diskutieren", teilte Emerson-Chef David Farr am Dienstag mit.

Zuvor hatte Rockwell auch das erhöhte Angebot über 29 Mrd. Dollar (24,3 Mrd. Euro) abblitzen lassen. Emerson wolle nun durch Innovationen und strategische Zukäufe weiter wachsen. Zugleich kündigte der Siemens-Konkurrent ein Aktienrückkaufprogramm an. Rockwell-Aktien geben im vorbörslichen Handel zwei Prozent nach, Emerson-Papiere zogen ein Prozent an.

Das Emerson-Offert war vom Rockwell Verwaltungsrat mit der Begründung einstimmig abgelehnt worden, sie entspreche nicht dem Wert des Unternehmens und ein Zusammenschluss trübe zudem die Wachstumsaussichten.

Emerson hatte zunächst einen Vorschlag unterbreitet, dessen Volumen etwa 2 Mrd. Dollar unter dem jüngsten Angebot von 225 Dollar je Aktie lag. Das Unternehmen aus Milwaukee versucht, angesichts eines sich verschärfenden Wettbewerbs durch europäische Rivalen wie Siemens, ABB Automation und Schneider Electric im Geschäft mit der Industrie-Automatisierung stärker zu wachsen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte