Elk rudert zurück und verzichtet auf "Lohnverzicht"

Der Waldviertler Fertighaushersteller Elk zieht seinen Vorschlag für einen "Lohnverzicht" der Mitarbeiter zurück. "Nach intensiven Gesprächen mit der Belegschaft, dem Betriebsrat und der Gewerkschaft nimmt das Unternehmen von der Möglichkeit eines Lohn- bzw. Prämienverzichts der Mitarbeiter von 4 Prozent Abstand", teilte der Elk-Vorstand heute Mittwoch in einer Aussendung mit.

Die wirtschaftliche Entwicklung sei besser als erwartet, die Auslastung des Standortes Schrems für 2015 gewährleistet. Die Auftragsbücher hätten sich schneller als ursprünglich gedacht gefüllt: Genehmigungen für drei Hotels wurden rascher als vorgesehen erteilt, ein Zuschlag für ein mehrgeschoßiges Wohnhaus helfe ebenfalls. Weiters habe man seit dem Beginn der öffentlichen Diskussion über den - nun zurückgezogenen - Vorschlag mehr als 100 Einfamilienhäuser verkauft.

Elk werde auch weiterhin bemüht sein, den Personalstand zu halten und im Zuge der Expansion auch weiterhin auszubauen, ohne die in der Region gute Gehalts- und Lohnstruktur zu verändern. Auch solle das Prämiensystem weiterhin unverändert beibehalten werden, so das Unternehmen

Gegen den Vorschlag, die Belegschaft solle auf bis zu vier Prozent ihres Gehalts verzichten um eine Expansion des Unternehmens in England und Deutschland zu ermöglichen war die Gewerkschaft Sturm gelaufen. Die Gewerkschaft der Privatangestellten (gpa-djp) hatte das Unternehmen gewarnt, man würde bei Nicht-Weitergabe der erwarteten KV-Erhöhungen die Gebietskrankenkasse zur Kontrolle einschalten.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht