Elk rudert zurück und verzichtet auf "Lohnverzicht"

Der Waldviertler Fertighaushersteller Elk zieht seinen Vorschlag für einen "Lohnverzicht" der Mitarbeiter zurück. "Nach intensiven Gesprächen mit der Belegschaft, dem Betriebsrat und der Gewerkschaft nimmt das Unternehmen von der Möglichkeit eines Lohn- bzw. Prämienverzichts der Mitarbeiter von 4 Prozent Abstand", teilte der Elk-Vorstand heute Mittwoch in einer Aussendung mit.

Die wirtschaftliche Entwicklung sei besser als erwartet, die Auslastung des Standortes Schrems für 2015 gewährleistet. Die Auftragsbücher hätten sich schneller als ursprünglich gedacht gefüllt: Genehmigungen für drei Hotels wurden rascher als vorgesehen erteilt, ein Zuschlag für ein mehrgeschoßiges Wohnhaus helfe ebenfalls. Weiters habe man seit dem Beginn der öffentlichen Diskussion über den - nun zurückgezogenen - Vorschlag mehr als 100 Einfamilienhäuser verkauft.

Elk werde auch weiterhin bemüht sein, den Personalstand zu halten und im Zuge der Expansion auch weiterhin auszubauen, ohne die in der Region gute Gehalts- und Lohnstruktur zu verändern. Auch solle das Prämiensystem weiterhin unverändert beibehalten werden, so das Unternehmen

Gegen den Vorschlag, die Belegschaft solle auf bis zu vier Prozent ihres Gehalts verzichten um eine Expansion des Unternehmens in England und Deutschland zu ermöglichen war die Gewerkschaft Sturm gelaufen. Die Gewerkschaft der Privatangestellten (gpa-djp) hatte das Unternehmen gewarnt, man würde bei Nicht-Weitergabe der erwarteten KV-Erhöhungen die Gebietskrankenkasse zur Kontrolle einschalten.

Wien/Bochum (APA) - Buwog-Chef Daniel Riedl widerspricht dem Vorwurf, die Bundeswohnungen seien 2004 von der damaligen Bundesregierung zu billig verkauft worden. Zur in diesen 14 Jahren eingetretenen Wertsteigerung von 588 Mio. auf 3,2 Mrd. Euro, soviel bietet die deutsche Vonovia, sagte Riedl am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal" des ORF-Radios: "Ich bin persönlich stolz drauf."
 

Newsticker

Buwog-Chef Riedl verteidigt kräftige Wertsteigerung des Unternehmens

Wien (APA) - Bei der insolventen Wienwert-Holding hat am Freitag die erste Gläubigerversammlung stattgefunden. Laut Bericht des Masseverwalters Norbert Abel beträgt das liquide Vermögen derzeit gerade einmal 40.000 Euro, berichtete Anlegeranwalt Lukas Aigner am Nachmittag. Die Anleihen seien aus Sicht des Masseverwalters faktisch nicht besichert.
 

Newsticker

Wienwert-Masseverwalter: 40.000 Euro Vermögen, Bonds nicht besichert

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi hat nach einem Gewinnsprung 2017 einen klaren Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gescheut. Das sorgte an der Börse für Enttäuschung: Vivendi-Aktien brachen am Freitag zeitweise um knapp neun Prozent ein und waren größter Verlierer im Parise Auswahlindex CAC 40.
 

Newsticker

Medienkonzern Vivendi lässt Anleger über 2018 im Dunkeln: Aktie fällt