Elk rudert zurück und verzichtet auf "Lohnverzicht"

Der Waldviertler Fertighaushersteller Elk zieht seinen Vorschlag für einen "Lohnverzicht" der Mitarbeiter zurück. "Nach intensiven Gesprächen mit der Belegschaft, dem Betriebsrat und der Gewerkschaft nimmt das Unternehmen von der Möglichkeit eines Lohn- bzw. Prämienverzichts der Mitarbeiter von 4 Prozent Abstand", teilte der Elk-Vorstand heute Mittwoch in einer Aussendung mit.

Die wirtschaftliche Entwicklung sei besser als erwartet, die Auslastung des Standortes Schrems für 2015 gewährleistet. Die Auftragsbücher hätten sich schneller als ursprünglich gedacht gefüllt: Genehmigungen für drei Hotels wurden rascher als vorgesehen erteilt, ein Zuschlag für ein mehrgeschoßiges Wohnhaus helfe ebenfalls. Weiters habe man seit dem Beginn der öffentlichen Diskussion über den - nun zurückgezogenen - Vorschlag mehr als 100 Einfamilienhäuser verkauft.

Elk werde auch weiterhin bemüht sein, den Personalstand zu halten und im Zuge der Expansion auch weiterhin auszubauen, ohne die in der Region gute Gehalts- und Lohnstruktur zu verändern. Auch solle das Prämiensystem weiterhin unverändert beibehalten werden, so das Unternehmen

Gegen den Vorschlag, die Belegschaft solle auf bis zu vier Prozent ihres Gehalts verzichten um eine Expansion des Unternehmens in England und Deutschland zu ermöglichen war die Gewerkschaft Sturm gelaufen. Die Gewerkschaft der Privatangestellten (gpa-djp) hatte das Unternehmen gewarnt, man würde bei Nicht-Weitergabe der erwarteten KV-Erhöhungen die Gebietskrankenkasse zur Kontrolle einschalten.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

Newsticker

Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

Newsticker

Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

Newsticker

DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne