ElitePartner und Parship sind jetzt zusammen

Die beiden Online-Partnerbörsen ElitePartner und Parship kommen unter ein gemeinsames Dach. Der britische Finanzinvestor Oakley übernimmt zwei Monate nach der ehemaligen Holtzbrinck-Tochter Parship nun auch deren Konkurrenten ElitePartner, der bisher zum Verlagskonzern Burda gehörte.

Die börsennotierte Burda-Tochter Tomorrow Focus, die sich auf das Online-Geschäft mit Reisen ("Holidaycheck") konzentriert, bezifferte den Verkaufspreis für den Portalbetreiber EliteMedianet am Montag auf 22 Mio. Euro. 7,2 Mio. davon streckt sie Oakley in Form eines Kredits vor. TomorrowFocus werde mit dem Verkauf zwei Millionen Euro Verlust verbuchen, hieß es in der Mitteilung.

ElitePartner hat sich auf partnersuchende Akademiker spezialisiert und damit im vergangenen Jahr 28 Millionen Euro umgesetzt, bei einem operativen Gewinn (Ebitda) von 2,6 Millionen Euro. Parship ist mit 60 Millionen Euro Umsatz und acht Millionen Ebitda mehr als doppelt so groß und profitabler. Beide gehören zu den führenden Kennenlern-Online-Portalen im deutschsprachigen Raum. Die Zustimmung der Kartellbehörden steht noch aus.

Wien/Bochum (APA) - Buwog-Chef Daniel Riedl widerspricht dem Vorwurf, die Bundeswohnungen seien 2004 von der damaligen Bundesregierung zu billig verkauft worden. Zur in diesen 14 Jahren eingetretenen Wertsteigerung von 588 Mio. auf 3,2 Mrd. Euro, soviel bietet die deutsche Vonovia, sagte Riedl am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal" des ORF-Radios: "Ich bin persönlich stolz drauf."
 

Newsticker

Buwog-Chef Riedl verteidigt kräftige Wertsteigerung des Unternehmens

Wien (APA) - Bei der insolventen Wienwert-Holding hat am Freitag die erste Gläubigerversammlung stattgefunden. Laut Bericht des Masseverwalters Norbert Abel beträgt das liquide Vermögen derzeit gerade einmal 40.000 Euro, berichtete Anlegeranwalt Lukas Aigner am Nachmittag. Die Anleihen seien aus Sicht des Masseverwalters faktisch nicht besichert.
 

Newsticker

Wienwert-Masseverwalter: 40.000 Euro Vermögen, Bonds nicht besichert

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi hat nach einem Gewinnsprung 2017 einen klaren Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gescheut. Das sorgte an der Börse für Enttäuschung: Vivendi-Aktien brachen am Freitag zeitweise um knapp neun Prozent ein und waren größter Verlierer im Parise Auswahlindex CAC 40.
 

Newsticker

Medienkonzern Vivendi lässt Anleger über 2018 im Dunkeln: Aktie fällt