ElitePartner und Parship sind jetzt zusammen

Die beiden Online-Partnerbörsen ElitePartner und Parship kommen unter ein gemeinsames Dach. Der britische Finanzinvestor Oakley übernimmt zwei Monate nach der ehemaligen Holtzbrinck-Tochter Parship nun auch deren Konkurrenten ElitePartner, der bisher zum Verlagskonzern Burda gehörte.

Die börsennotierte Burda-Tochter Tomorrow Focus, die sich auf das Online-Geschäft mit Reisen ("Holidaycheck") konzentriert, bezifferte den Verkaufspreis für den Portalbetreiber EliteMedianet am Montag auf 22 Mio. Euro. 7,2 Mio. davon streckt sie Oakley in Form eines Kredits vor. TomorrowFocus werde mit dem Verkauf zwei Millionen Euro Verlust verbuchen, hieß es in der Mitteilung.

ElitePartner hat sich auf partnersuchende Akademiker spezialisiert und damit im vergangenen Jahr 28 Millionen Euro umgesetzt, bei einem operativen Gewinn (Ebitda) von 2,6 Millionen Euro. Parship ist mit 60 Millionen Euro Umsatz und acht Millionen Ebitda mehr als doppelt so groß und profitabler. Beide gehören zu den führenden Kennenlern-Online-Portalen im deutschsprachigen Raum. Die Zustimmung der Kartellbehörden steht noch aus.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu