ElitePartner und Parship sind jetzt zusammen

Die beiden Online-Partnerbörsen ElitePartner und Parship kommen unter ein gemeinsames Dach. Der britische Finanzinvestor Oakley übernimmt zwei Monate nach der ehemaligen Holtzbrinck-Tochter Parship nun auch deren Konkurrenten ElitePartner, der bisher zum Verlagskonzern Burda gehörte.

Die börsennotierte Burda-Tochter Tomorrow Focus, die sich auf das Online-Geschäft mit Reisen ("Holidaycheck") konzentriert, bezifferte den Verkaufspreis für den Portalbetreiber EliteMedianet am Montag auf 22 Mio. Euro. 7,2 Mio. davon streckt sie Oakley in Form eines Kredits vor. TomorrowFocus werde mit dem Verkauf zwei Millionen Euro Verlust verbuchen, hieß es in der Mitteilung.

ElitePartner hat sich auf partnersuchende Akademiker spezialisiert und damit im vergangenen Jahr 28 Millionen Euro umgesetzt, bei einem operativen Gewinn (Ebitda) von 2,6 Millionen Euro. Parship ist mit 60 Millionen Euro Umsatz und acht Millionen Ebitda mehr als doppelt so groß und profitabler. Beide gehören zu den führenden Kennenlern-Online-Portalen im deutschsprachigen Raum. Die Zustimmung der Kartellbehörden steht noch aus.

Wien (APA) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) rät Österreich in seinem Länderbericht (Artikel IV) zu einer besseren Integration von Migranten und Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. Sollten die Integrationsbemühungen nicht erfolgreich sein, könnte das den Beitrag der Migranten zur Wirtschaftsleistung verringern und somit das Wachstum verlangsamen und die Sozialausgaben erhöhen.
 

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IWF rät zu besserer Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt

London/Frankfurt (APA/Reuters) - Angesichts der Gefahr eines harten Brexit schlagen die EU-Bankenaufseher Alarm. Banken müssten sich noch viel stärker auf ein solches Krisenszenario eines britischen EU-Austritts ohne Anschlussvereinbarung vorbereiten, warnte die europäische Regulierungsbehörde EBA am Montag. "Das soll ein Weckruf sein. Die Zeit läuft ab, und in manchen Fällen ist sie abgelaufen", sagte EBA-Direktor Piers Haben.
 

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Aufseher rufen Banken zu mehr Brexit-Vorbereitungen auf

Wien (APA) - Bis Ende 2020 wird es noch dauern, bis die rund 7.000 Beschäftigten in der Bekleidungsindustrie und in den industriellen Wäschereien einen kollektivvertraglichen Mindestlohn von 1.500 Euro brutto im Monat bekommen. Die Löhne und Gehälter würden in vier Etappen bis zum 31. Dezember 2020 angehoben, teilten die Gewerkschaften Pro-Ge und GPA-djp am Montag in einer Aussendung mit.
 

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Beschäftigte in Bekleidungsindustrie bekommen Mindestlohn bis 2020