Elf Millionen Probe-Kunden für Apples Streaming-Musikdienst

Apples neuer Streaming-Musikdienst hat im ersten Monat seiner kostenfreien Testphase elf Millionen Probekunden angelockt. Davon hätten sich zwei Millionen für den teureren Familien-Tarif für bis zu sechs Nutzer entschieden, sagte Apple-Manager Eddy Cue der Zeitung "USA Today" von Donnerstag. Apple Music war Ende Juni gestartet und hat eine dreimonatige kostenlose Probezeit.

Sollten die elf Millionen Nutzer auch nach dem Ende der Probezeit dabei bleiben, käme Apple damit nah an die rivalisierenden Streaming-Dienste heran. Der aktuelle Marktführer Spotify kommt auf 20 Millionen zahlende Mitglieder bei insgesamt 75 Millionen Nutzern. Allerdings hat Apple auch größere Ambitionen, das Musik-Geschäft zu verändern. Laut Medienberichten hat der iPhone-Konzern auf längere Sicht die Marke von 100 Millionen Kunden für seinen Musik-Dienst im Visier. Apple hat insgesamt rund 800 Millionen Kunden, die ihre Kontodaten bei dem Unternehmen hinterlegt haben.

Bisher setzte Apple vor allem auf den Verkauf von Musik zum Herunterladen. Nach Schätzungen von Branchenexperten müsste der Konzern gut 30 Millionen Kunden für seinen Streaming-Service gewinnen, um den Umfang des bisherigen Download-Geschäfts zu erreichen. Beim Streaming wird die Musik direkt aus dem Netz abgespielt.

Wien/Linz (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat der Zweitangeklagte Walter Meischberger heute den ganzen Tag lang die genauen Fragen der Richterin zu den Liechtenstein-Konten beantworten müssen. Dabei kam der frühere FPÖ-Spitzenpolitiker und Grasser-Trauzeuge einige Male ins Rätseln - obwohl er ja angibt, alle drei Konten seien in Wahrheit ihm zuzurechnen.
 

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Grasser-Prozess - Meischberger rätselt über Liechtenstein-Konten

Sonja Sarközi wird Chefin der russischen Sberbank Europe in Wien

Wirtschaft

Sonja Sarközi wird Chefin der russischen Sberbank Europe in Wien

Dublin/Frankfurt (APA/dpa) - Die deutsche Bundesregierung soll nach Auffassung der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) mehr für den Luftverkehr und die dort beschäftigten Arbeitnehmer tun. Es gelte unter anderem, atypische Beschäftigungsmodelle auf europäischer Ebene zu unterbinden, erklärte VC-Präsident Ilja Schulz am Mittwoch beim Deutschen Verkehrspilotentag in Frankfurt.
 

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Pilotengewerkschaft Cockpit kritisiert Leihpilotensystem bei Ryanair