Elf Millionen Probe-Kunden für Apples Streaming-Musikdienst

Apples neuer Streaming-Musikdienst hat im ersten Monat seiner kostenfreien Testphase elf Millionen Probekunden angelockt. Davon hätten sich zwei Millionen für den teureren Familien-Tarif für bis zu sechs Nutzer entschieden, sagte Apple-Manager Eddy Cue der Zeitung "USA Today" von Donnerstag. Apple Music war Ende Juni gestartet und hat eine dreimonatige kostenlose Probezeit.

Sollten die elf Millionen Nutzer auch nach dem Ende der Probezeit dabei bleiben, käme Apple damit nah an die rivalisierenden Streaming-Dienste heran. Der aktuelle Marktführer Spotify kommt auf 20 Millionen zahlende Mitglieder bei insgesamt 75 Millionen Nutzern. Allerdings hat Apple auch größere Ambitionen, das Musik-Geschäft zu verändern. Laut Medienberichten hat der iPhone-Konzern auf längere Sicht die Marke von 100 Millionen Kunden für seinen Musik-Dienst im Visier. Apple hat insgesamt rund 800 Millionen Kunden, die ihre Kontodaten bei dem Unternehmen hinterlegt haben.

Bisher setzte Apple vor allem auf den Verkauf von Musik zum Herunterladen. Nach Schätzungen von Branchenexperten müsste der Konzern gut 30 Millionen Kunden für seinen Streaming-Service gewinnen, um den Umfang des bisherigen Download-Geschäfts zu erreichen. Beim Streaming wird die Musik direkt aus dem Netz abgespielt.

IV startet Kampagne gegen "veritables Populismusproblem"

Politik

IV startet Kampagne gegen "veritables Populismusproblem"

Doha (APA) - US-Außenminister Rex Tillerson sieht einen Lösungsansatz in der Krise um das von seinen Nachbarstaaten blockierte Golf-Emirat Katar in weiter Ferne. "Es gibt keine starken Hinweise darauf, dass die Parteien schon bereit dafür sind, miteinander zu reden", sagte Tillerson am Sonntagabend bei einem Besuch in Katars Hauptstadt Doha.
 

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Tillerson sieht Lösung in Katar-Krise noch in weiter Ferne

Frankfurt (APA/dpa) - Die Deutsche Bundesbank traut der deutschen Wirtschaft ein starkes drittes Quartal zu. Die Konjunktur befinde sich weiter in einem kräftigen Aufschwung und "könnte im dritten Vierteljahr 2017 das hohe Expansionstempo des ersten Halbjahres gehalten haben", erklärte die Notenbank in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht.
 

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Bundesbank erwartet Fortsetzung des kräftigen Aufschwungs