Elektroroller-Bauer Govecs verlängerte Zeichnungsfrist

München (APA/Reuters) - Der Elektroroller-Hersteller Govecs hat die Zeichnungsfrist für seinen geplanten Börsengang um sechs Wochen verlängert. Der Konzern hofft, damit mehr Investoren für seine Aktien zu begeistern. Anleger haben nun bis zum 8. November Zeit, die Papiere des Münchner Börsenkandidaten zu zeichnen, wie Govecs am Donnerstag mitteilte.

"Die Gesellschaft befindet sich aktuell in Verhandlungen mit Kunden und strategischen Partnern, welche bei Abschluss positive Auswirkungen auf das operative Geschäft haben könnten", begründete die 2009 gegründete Firma den ungewöhnlichen Schritt. Unter anderem seien in den nächsten Wochen weitere Liefervereinbarungen für die Elektroroller zu erwarten, für die Govecs die DDR-Traditionsmarke "Schwalbe" reaktiviert hatte. Eigentlich wäre die Zeichnungsfrist am Donnerstag ausgelaufen.

Abstriche am Preis macht Govecs nicht. Mit dem Verkauf von bis zu 7,5 Millionen Aktien in einer Spanne von zehn bis zwölf Euro je Aktie will das Unternehmen bis zu 90 Mio. Euro einsammeln. Maximal 75 Mio. Euro davon fließen Govecs zu, der Rest geht an den bisherigen Hauptaktionär DQuadrat, die Investmentfirma der Eigentümer-Familie des Baukonzerns Wolff & Müller aus Ludwigsburg.

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