Elektronikkonzern Panasonic gibt Umsatzziel für 2019 auf

Osaka - Der japanische Elektronikkonzern Panasonic verabschiedet sich einem Medienbericht zufolge von seinem Umsatzziel für das Geschäftsjahr, das im März 2019 endet. Grund sei eine Abkühlung der Weltwirtschaft, berichtet die Zeitung "Nikkei" am Donnerstag.

Panasonic hatte sich 10 Bill. Yen (79,4 Mrd. Euro) zum Ziel gesetzt. Nun gehe der Konzern nur noch von 9 Bill. Yen aus. Zudem erwäge Panasonic, seine Geschäftsbereiche aufzuspalten.

Zuletzt hatte das schwächelnde Geschäft mit Haushaltsgeräten in China Panasonic pessimistischer gestimmt. Der Elektronikkonzern hatte im Februar seine Prognose für den operativen Gewinn im laufenden Geschäftsjahr bis Ende März um knapp fünf Prozent gekürzt und rechnet nun noch mit umgerechnet 3,13 Mrd. Euro.

Das japanische Unternehmen verwies auf die Konjunkturabkühlung in China, wo ein Überangebot vielen Haushaltsgeräteanbietern zu schaffen macht. Der schwache PC-Markt dämpfe zudem die Nachfrage nach Batterien aus dem Hause Panasonic.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma