Electrolux legt Investitionen in USA auf Eis

Stockholm (APA/AFP) - Der schwedische Haushaltsgerätehersteller Electrolux hat schnell auf die Ankündigung von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium reagiert: "Wir frieren unsere Investitionen ein", sagte ein Sprecher des Unternehmens am Freitag der schwedischen Nachrichtenagentur TT.

Electrolux müsse die angekündigten Zölle nun analysieren und sehen, wie der Markt reagiere. Eins sei aber klar: "Das ist eine Botschaft der US-Regierung, die wirklich schlecht für uns ist."

Laut dem schwedischen Fernsehsender SVT geht es um die geplante Modernisierung eines Electrolux-Werkes in den USA in Höhe von 250 Mio. Dollar (203 Mio. Euro). Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle von 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium könnten die Investition "unternehmerisch nicht zu verteidigen" machen, sagte der Sprecher.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte