Eklat im iranischen Parlament - Abgeordnete stürmen Podium

Teheran (APA/dpa) - Bei einer Rede des Notenbankchefs zum Wertverfall der Landeswährung gegen den US-Dollar ist es am Dienstag im iranischen Parlament zu einem Eklat gekommen. Mehrere Abgeordnete unterbrachen die Rede von Valiollah Seif und stürmten das Podium. Einige Parlamentarier bedrängten den Notenbanker.

Die Nachrichtenagentur Tasnim postete ein Video des Vorfalls auf ihrer Twitter-Seite. Darin ist zu sehen, wie andere Abgeordnete und Sicherheitskräfte die Gemüter zu beruhigen versuchen. Es war zunächst unklar, was genau der Auslöser für den Angriff der Abgeordneten auf den Zentralbank gewesen ist.

Seif sollte im Parlament die Gründe für den fast 40-prozentigen Anstieg des Dollarkurses auf dem iranischen Devisen-Schwarzmarkt binnen sechs Wochen erläutern. Nach dem Angriff der Abgeordneten wollte er zunächst den Saal verärgert verlassen, wurde aber von Parlamentspräsident Ali Larijani umgestimmt. Seine Rede fand dann doch statt.

Der Verfall des Rial-Kurses gegen den US-Dollar und die damit verbundene Krise im iranischen Markt werden landesweit heftig diskutiert. Im Fokus der Kritik stehen Präsident Hassan Rouhani und dessen Zentralbankchef.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

Newsticker

Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

Newsticker

Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

Newsticker

Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen