Einzelhandel machte in drei Quartalen 1,3 Prozent mehr Umsatz

(APA) - Die österreichischen Einzelhandelsunternehmen (inkl. Tankstellen, ohne Handel mit Kfz) haben im September nach vorläufigen Ergebnissen der Statistik Austria um 3,6 Prozent mehr Umsatz gemacht als vor einem Jahr, der Absatz legte um 3,1 Prozent zu. Von Jänner bis September gab es im gesamten Einzelhandel ein Umsatzplus von 1,3 Prozent, der Absatz legte um 0,4 Prozent zu.

Mit 26 Verkaufstagen hatte der September heuer allerdings einen Einkaufstag mehr als der September 2013. Der Lebensmitteleinzelhandel konnte ein Umsatzplus von 5,2 Prozent erwirtschaften. Unter Berücksichtigung der Preissteigerung ergibt dies eine Absatzzunahme von 3,1 Prozent. Im Einzelhandel mit Nicht-Nahrungsmitteln lagen die Umsätze nominell um 3,2 Prozent über dem September des Vorjahres, die verkauften Mengen waren um 3,4 Prozent höher.

Über den Zeitraum Jänner bis September betrachtet erzielten sowohl der Einzelhandel mit Lebensmitteln (+1,9 Prozent) als auch der Einzelhandel mit Nicht- Nahrungsmitteln (+1,0 Prozent) ein Umsatzplus. Inflationsbereinigt bedeutet dies beim Einzelhandel mit Lebensmitteln ein geringes Minus von 0,1 Prozent, während der Einzelhandel mit Nicht- Lebensmitteln um 0,6 Prozent zulegte.

Die größten Umsatzzuwächse erzielten der "Einzelhandel mit Bekleidung und Schuhen" sowie der "Einzelhandel mit Möbeln, Heimwerkerbedarf und Elektrowaren" mit jeweils 1,9 Prozent. Das Ergebnis der Einzelhandelsumsätze für die ersten neun Monate 2014 wurden mit 226 Verkaufstagen erzielt - ein Einkaufstag weniger als im Vorjahreszeitraum.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"