Einzelhandel in EU: Österreich mit fünftstärkstem Plus

Luxemburg/Wien (APA) - Österreichs Einzelhandel schaffte im November vergangenen Jahres einen Umkehrschwung und drehte gegenüber einem Minus von 1,9 Prozent im Oktober in ein Plus von 1,7 Prozent. Das ist die fünftstärkste Steigerung innerhalb der EU. Spitzenreiter ist laut Eurostat-Daten vom Montag Portugal (+3,9 Prozent). Einziges Land mit einem Minus war Estland (-0,2 Prozent). Der EU-Durchschnitt betrug 1,5 Prozent.

Hinter Portugal rangieren Slowenien (2,8 Prozent), Deutschland (2,3 Prozent), Kroatien (2,2 Prozent) und Österreich. Danach kommen Belgien, Dänemark und Polen (je 1,6 Prozent), Finnland und Großbritannien (je 1,4 Prozent), Spanien (1,3 Prozent), Frankreich, Litauen und Schweden (je 1,2 Prozent), Lettland (1,0 Prozent), Rumänien, Slowakei und Ungarn (je 0,7 Prozent), Malta (0,6 Prozent), Bulgarien (0,3 Prozent) sowie Estland (-0,2 Prozent).

Keine Daten lagen aus Tschechien, Griechenland, Irland, Italien, Zypern, Luxemburg und Niederlande vor.

Im Jahresvergleich - November 2016 zu November 2017 - gab es ein Plus von 2,7 Prozent in der EU und einen Zuwachs von 2,8 Prozent in der Währungsunion. Österreich verzeichnete im Jahresabstand ein Wachstum von 1,8 Prozent. Einziges Land mit einem Minus war wiederum Estland (-1,2 Prozent). Spitzenreiter war Rumänien (10,9 Prozent).

Luxemburg/Brüssel (APA) - Der EuGH-Generalanwalt hat der Raiffeisenbank St. Stefan-Jagerberg-Wolfsberg in einem Fall gegen eine kroatische Kreditnehmerin, die den Kredit nachträglich für nichtig erklären lassen wollte, den Rücken gestärkt. Das kroatische Gesetz, wonach Kreditverträge mit ausländischen Kreditgebern rückwirkend bis zu 17 Jahre für nichtig erklärt werden könnten, verstoße gegen EU-Recht.
 

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EuGH-Generalanwalt stärkt Raiffeisen Rücken gegen kroatisches Gesetz

Wien (APA) - Ein Korb mit 131 identen Drogerieprodukten kostet in Wien um 39 Prozent mehr als in München, hat die Arbeiterkammer erhoben. Sie durchstöberte dafür im Oktober 15 Super- und Drogeriemärkte in den beiden Städten.
 

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AK: Korb mit Drogeriewaren in Wien 39 Prozent teurer als in München

Aachen (APA/dpa) - Der deutsche Schmerzmittel-Hersteller Grünenthal hat auf seiner milliardenschweren Einkaufstour den US-Markt ins Visier genommen. Die Firma teilte am Mittwoch in Aachen die Übernahme des US-Vertriebsspezialisten Averitas Pharma mit. Das Unternehmen soll den Verkauf von Schmerzpflastern übernehmen, die etwa bei Gürtelrose genutzt werden.
 

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Pharmafirma Grünenthal übernimmt US-Vertriebsspezialisten