Einzelhandel in Eurozone im September um 1,3 Prozent eingebrochen

(APA) - Der Einzelhandel ist im September sowohl in der EU als auch in der Eurozone nach einem klaren Plus im August wieder deutlich zurückgegangen. In der EU wurde ein Minus von 1,2 Prozent gegenüber August registriert, in der Währungsunion sackte der Einzelhandel um 1,3 Prozent ab. Österreich konnte dagegen einen Zuwachs von 0,3 Prozent verzeichnen, teilte Eurostat am Mittwoch mit.

Die stärksten Rückgänge musste Deutschland (-3,2 Prozent) hinnehmen, dahinter kommen Portugal (-2,5), Polen (-2,4), Finnland (-2,1), Dänemark (-1,7), Großbritannien (-1,2), Belgien und Schweden (je -0,9), Slowenien (-0,8), Frankreich (-0,7), Irland (-0,4), Lettland und Spanien (je -0,3).

Die höchsten Steigerungen verzeichneten Malta (+1,0 Prozent), vor Luxemburg (+0,9), Ungarn und Slowakei (je +0,7), Estland (+0,6) und Bulgarien (+0,5). Österreich liegt mit 0,3 Prozent an siebenter Stelle. Dahinter kommen Litauen und Rumänien (je +0,2 Prozent).

Keine Daten lagen aus Tschechien, Griechenland, Kroatien, Italien, Zypern und den Niederlanden vor.

In der Währungsunion ist der Rückgang des Absatzvolumens im Einzelhandel vor allem auf den Nicht-Nahrungsmittelsektor (-2,2 Prozent) und die Bereiche Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren (-0,1) zurückzuführen. Dagegen nahmen die Motorenkraftstoffe um 0,9 Prozent zu. In der EU gab es einen Rückgang von 2,1 Prozent, während Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren stabil blieben und Motorenkraftstoffe um 0,4 Prozent stiegen.

Im Jahresvergleich - September 2013 zu September 2014 - verzeichnete die EU einen Zuwachs von 1,0 Prozent, in der Eurozone gab es eine Steigerung um 0,6 Prozent. Das stärkste Plus registrierte dabei Luxemburg (+12,3 Prozent), vor Estland (+9,1) und Bulgarien (+5,6). Die größten Einbrüche gab es in Finnland (-3,2 Prozent), Polen (-1,8), Dänemark und Deutschland (je -0,8). Österreich lag mit plus 1,5 Prozent an 14. Stelle der 28 EU-Staaten.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018