Einzelhandel in EU und Eurozone im Mai leicht gestiegen

Der Einzelhandel in der EU und in der Eurozone ist im Mai leicht gestiegen. Die gesamte Union verzeichnete ein Plus von 0,3 Prozent gegenüber dem April, die Währungsunion verbuchte eine Erhöhung um 0,2 Prozent. Österreichs Einzelhandel ist dagegen um 0,9 Prozent zurückgegangen. Das war der viertschlechteste Wert in der EU.

Die höchsten Zuwächse verzeichnete nach Angaben von Eurostat vom Freitag Polen mit +1,5 Prozent, gefolgt von Estland (+1,4 Prozent) und Malta (+1,1 Prozent). Die stärksten Rückgänge mussten Irland (-2,5 Prozent), Dänemark (-1,4 Prozent), Litauen (-1,2 Prozent) sowie Österreich, Luxemburg, Lettland und Rumänien (je -0,9 Prozent) hinnehmen.

Im Jahresvergleich - Mai 2014 zu Mai 2015 - legte die EU um 3,0 Prozent im Einzelhandel zu. Die Eurozone kam auf plus 2,4 Prozent. Österreich lag mit 0,8 Prozent im Plus. Auch hier konnte Polen mit +7,6 Prozent die stärkste Steigerung aufweisen. Dem stand Luxemburg mit -10,6 Prozent mit den höchsten Einbußen gegenüber.

Aus dem Sorgenkind der Eurozone - Griechenland - gab es weder monatliche Daten noch einen Jahresvergleich.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker