Einigung über Stellenabbau beim Autozulieferer Mubea Carbo Tech

Nach der Ankündigung eines Mitarbeiter-Abbaus beim Salzburger Automobilzulieferer Mubea Carbo Tech haben sich Geschäftsführung und Betriebsrat nun auf eine Betriebsvereinbarung geeinigt. Diese sieht eine finanzielle Entschädigung und Hilfe bei der Jobsuche für 106 gekündigte Mitarbeiter vor, zudem müssen 94 Leiharbeiter wieder in die Leihfirmen zurück, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Damit ist der Stellenabbau etwas geringer ausgefallen als ursprünglich angekündigt. Vor drei Wochen hatte die Geschäftsführung noch mitgeteilt, dass 220 der 612 Mitarbeiter (inklusive Leiharbeiter) gehen müssen. Da die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit der Betroffenen nur rund zwei Jahre und deren Durchschnittsalter bei rund 30 Jahren liegt, wurde von beiden Seiten eine Arbeitsstiftung als wenig zielführend betrachtet.

Die finanzielle Entschädigung richtet sich nach Kriterien wie Betriebszugehörigkeit und Lebensalter, heißt es in der Aussendung. Auch die individuelle soziale Situation soll berücksichtigt werden. Zudem wird Mubea Carbo Tech die betroffenen Mitarbeiter bei der Jobsuche unterstützen bzw. an andere Unternehmensstandorte vermitteln. Außerdem engagiert sich der Zulieferer für die Betroffenen bei anderen Salzburger Betrieben - derzeit sind es fünf. Die Mitarbeiter werden mit Ende März beim AMS zur Kündigung gemeldet, ausgesprochen werden die Kündigungen ab Mai unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker