Einigung über Stellenabbau beim Autozulieferer Mubea Carbo Tech

Nach der Ankündigung eines Mitarbeiter-Abbaus beim Salzburger Automobilzulieferer Mubea Carbo Tech haben sich Geschäftsführung und Betriebsrat nun auf eine Betriebsvereinbarung geeinigt. Diese sieht eine finanzielle Entschädigung und Hilfe bei der Jobsuche für 106 gekündigte Mitarbeiter vor, zudem müssen 94 Leiharbeiter wieder in die Leihfirmen zurück, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Damit ist der Stellenabbau etwas geringer ausgefallen als ursprünglich angekündigt. Vor drei Wochen hatte die Geschäftsführung noch mitgeteilt, dass 220 der 612 Mitarbeiter (inklusive Leiharbeiter) gehen müssen. Da die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit der Betroffenen nur rund zwei Jahre und deren Durchschnittsalter bei rund 30 Jahren liegt, wurde von beiden Seiten eine Arbeitsstiftung als wenig zielführend betrachtet.

Die finanzielle Entschädigung richtet sich nach Kriterien wie Betriebszugehörigkeit und Lebensalter, heißt es in der Aussendung. Auch die individuelle soziale Situation soll berücksichtigt werden. Zudem wird Mubea Carbo Tech die betroffenen Mitarbeiter bei der Jobsuche unterstützen bzw. an andere Unternehmensstandorte vermitteln. Außerdem engagiert sich der Zulieferer für die Betroffenen bei anderen Salzburger Betrieben - derzeit sind es fünf. Die Mitarbeiter werden mit Ende März beim AMS zur Kündigung gemeldet, ausgesprochen werden die Kündigungen ab Mai unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach