Einigung über Stellenabbau beim Autozulieferer Mubea Carbo Tech

Nach der Ankündigung eines Mitarbeiter-Abbaus beim Salzburger Automobilzulieferer Mubea Carbo Tech haben sich Geschäftsführung und Betriebsrat nun auf eine Betriebsvereinbarung geeinigt. Diese sieht eine finanzielle Entschädigung und Hilfe bei der Jobsuche für 106 gekündigte Mitarbeiter vor, zudem müssen 94 Leiharbeiter wieder in die Leihfirmen zurück, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Damit ist der Stellenabbau etwas geringer ausgefallen als ursprünglich angekündigt. Vor drei Wochen hatte die Geschäftsführung noch mitgeteilt, dass 220 der 612 Mitarbeiter (inklusive Leiharbeiter) gehen müssen. Da die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit der Betroffenen nur rund zwei Jahre und deren Durchschnittsalter bei rund 30 Jahren liegt, wurde von beiden Seiten eine Arbeitsstiftung als wenig zielführend betrachtet.

Die finanzielle Entschädigung richtet sich nach Kriterien wie Betriebszugehörigkeit und Lebensalter, heißt es in der Aussendung. Auch die individuelle soziale Situation soll berücksichtigt werden. Zudem wird Mubea Carbo Tech die betroffenen Mitarbeiter bei der Jobsuche unterstützen bzw. an andere Unternehmensstandorte vermitteln. Außerdem engagiert sich der Zulieferer für die Betroffenen bei anderen Salzburger Betrieben - derzeit sind es fünf. Die Mitarbeiter werden mit Ende März beim AMS zur Kündigung gemeldet, ausgesprochen werden die Kündigungen ab Mai unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist.

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Wirtschaft

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Mountain View /EU-weit (APA/dpa-AFX) - Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet, soll Google eine Strafe von 4,3 Mrd. Euro im Zusammenhang mit seinem Smartphone-Betriebssystem Android zahlen. Die EU-Kommission werde die Geldbuße demnach noch heute, Mittwoch, verhängen. Die EU-Kommission hat laut Reuters für 13.00 Uhr eine Pressekonferenz zu einem Kartellfall angesetzt.
 

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Kreise: Milliardenstrafe für Google wegen Marktmissbrauchs

Leipzig (APA/dpa-AFX) - Auch nach dem Sonderverkaufstag Primeday ist der Streik beim Internet-Händler Amazon in Leipzig fortgesetzt worden. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi beteiligten sich am Mittwoch rund 400 Beschäftigte. Ziel sei es, die Abarbeitung der eingegangenen Bestellungen weiter zu verzögern, erläuterte ein Verdi-Sprecher.
 

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