Einigung mit Piloten: Streichung von 150 Stellen bei TUIfly vom Tisch

Hannover (APA/dpa) - Beim Ferienflieger TUIfly ist der Abbau von 150 Stellen infolge der Air-Berlin-Insolvenz vom Tisch. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit habe einem Tarifvertrag zugestimmt, der die angedrohte Entlassung abwenden solle, berichtete das Portal "fvw Touristik & Business Travel" am Dienstagabend.

TUIfly werde nun die Verhandlungen mit der Gewerkschaft Verdi für die Kabinenmitarbeiter und das Bodenpersonal wieder aufnehmen, die wegen der Piloten unterbrochen worden waren, hieß es weiter. Ein Sprecher von TUIfly bestätigte die Angaben.

Air Berlin hatte bei TUIfly 14 Jets samt Besatzung gechartert, die mit der Pleite der Fluggesellschaft an die Airline des Reisekonzerns Tui zurückgegeben wurden. Dadurch entstand bei TUIfly ein Personalüberhang. Bei den bedrohten Stellen geht es konkret um die Crews von sieben TUIfly-Jets - die andere Hälfte der Jets ist bereits an die Lufthansa-Tochter Eurowings verleast.

Anders als bei derartigen "Wetlease"-Verträgen üblich hatte Air Berlin von TUIfly ein Geschäftsmodell samt kompletten Streckenrechten übernommen, so dass die Vertragskonditionen über dem marktüblichen Wert lagen. Mit der Rückgabe fielen so bei TUIfly wichtige Erlöse weg. Noch im Oktober waren bei TUIfly Gespräche mit den Tarifpartnern über mögliche Kostensenkungen erfolglos geblieben. Cockpit war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne