Einigung mit Piloten: Streichung von 150 Stellen bei TUIfly vom Tisch

Hannover (APA/dpa) - Beim Ferienflieger TUIfly ist der Abbau von 150 Stellen infolge der Air-Berlin-Insolvenz vom Tisch. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit habe einem Tarifvertrag zugestimmt, der die angedrohte Entlassung abwenden solle, berichtete das Portal "fvw Touristik & Business Travel" am Dienstagabend.

TUIfly werde nun die Verhandlungen mit der Gewerkschaft Verdi für die Kabinenmitarbeiter und das Bodenpersonal wieder aufnehmen, die wegen der Piloten unterbrochen worden waren, hieß es weiter. Ein Sprecher von TUIfly bestätigte die Angaben.

Air Berlin hatte bei TUIfly 14 Jets samt Besatzung gechartert, die mit der Pleite der Fluggesellschaft an die Airline des Reisekonzerns Tui zurückgegeben wurden. Dadurch entstand bei TUIfly ein Personalüberhang. Bei den bedrohten Stellen geht es konkret um die Crews von sieben TUIfly-Jets - die andere Hälfte der Jets ist bereits an die Lufthansa-Tochter Eurowings verleast.

Anders als bei derartigen "Wetlease"-Verträgen üblich hatte Air Berlin von TUIfly ein Geschäftsmodell samt kompletten Streckenrechten übernommen, so dass die Vertragskonditionen über dem marktüblichen Wert lagen. Mit der Rückgabe fielen so bei TUIfly wichtige Erlöse weg. Noch im Oktober waren bei TUIfly Gespräche mit den Tarifpartnern über mögliche Kostensenkungen erfolglos geblieben. Cockpit war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen