Einigung in Lehman-Fall belastet Credit Suisse mit 70 Mio. Dollar

Zürich (APA/Reuters) - Die Credit Suisse hat sich in einem Rechtsstreit mit der pleitegegangenen Bank Lehman Brothers geeinigt. Daraus entstehe in der Abwicklungseinheit (SRU) der Schweizer Bank eine Belastung von 70 Mio. Dollar (59,4 Mio. Euro), teilte die Credit Suisse am Mittwoch mit.

Dies entspreche den bestehenden Prognosen für die Sparte und werde keinen wesentlichen Einfluss auf die Bank haben. Das Institut will die SRU weiterhin bis zum Jahresende abwickeln.

In dem Streit ging es um Derivate-Transaktionen zwischen Credit Suisse und Lehman. Credit Suisse hatte Ansprüche über 1,2 Mrd. Dollar geltend gemacht. Das war nach Einschätzung von Lehman jedoch viel zu hoch. Nun hat man sich auf einen Betrag von 385 Mio. Dollar geeinigt. Das Abkommen steht unter dem Vorbehalt einer Zustimmung durch ein Gericht.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne