Einigung in Lehman-Fall belastet Credit Suisse mit 70 Mio. Dollar

Zürich (APA/Reuters) - Die Credit Suisse hat sich in einem Rechtsstreit mit der pleitegegangenen Bank Lehman Brothers geeinigt. Daraus entstehe in der Abwicklungseinheit (SRU) der Schweizer Bank eine Belastung von 70 Mio. Dollar (59,4 Mio. Euro), teilte die Credit Suisse am Mittwoch mit.

Dies entspreche den bestehenden Prognosen für die Sparte und werde keinen wesentlichen Einfluss auf die Bank haben. Das Institut will die SRU weiterhin bis zum Jahresende abwickeln.

In dem Streit ging es um Derivate-Transaktionen zwischen Credit Suisse und Lehman. Credit Suisse hatte Ansprüche über 1,2 Mrd. Dollar geltend gemacht. Das war nach Einschätzung von Lehman jedoch viel zu hoch. Nun hat man sich auf einen Betrag von 385 Mio. Dollar geeinigt. Das Abkommen steht unter dem Vorbehalt einer Zustimmung durch ein Gericht.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte