Einigung im Streit um Xerox-Verkauf gescheitert

New York/Tokio (APA/dpa) - Der Frieden im Streit um die Zukunft der US-Traditionsfirma Xerox war nur von kurzer Dauer. Eine erst Anfang der Woche erzielte Einigung mit zwei Großinvestoren, die Front gegen den Verkauf von Xerox nach Japan machen, scheiterte an Differenzen über die Umsetzung.

Jetzt bleibt der bisherige Xerox-Chef Jeff Jacobson auf seinem Posten und die beiden Investoren Carl Icahn und Darwin Deason bekommen auch nicht die vereinbarten Sitze für ihre Kandidaten im Verwaltungsrat.

Die beiden Großaktionäre halten gemeinsam rund 15 Prozent an Xerox und erklären, Xerox könne den Anteilseignern als eigenständiges Unternehmen viel mehr bringen als bei einem Verkauf an den japanischen Konkurrenten Fujifilm. Deswegen klagen sie gegen Xerox. Die Einigung sah vor, dass die Klage gegen Xerox fallengelassen wird und der Verkauf noch einmal auf den Prüfstand kommt. Nun warfen die Investoren der Xerox-Führung vor, sie habe die Einigung zum Platzen gebracht, weil sie vor Gericht zusätzliche Zusicherungen gefordert habe.

Am Wochenende hatte ein New Yorker Richter den Verkauf mit einer einstweiligen Verfügung gestoppt, weil er einen Interessenkonflikt bei Jacobson sah. Der Xerox-Chef habe von Plänen gewusst, ihn abzulösen und habe durch den Deal mit den Japanern seinen Job sichern wollen, argumentierte der Richter. Nach dem Deal mit Xerox lassen die beiden Investoren die Klage gegen die Firma jetzt fallen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro