Ein Drittel der französischen Bahn-Beschäftigten im Streik

Paris (APA/dpa) - Zum Auftakt der Streikwelle gegen eine Bahnreform in Frankreich hat ein Drittel der Beschäftigten des staatlichen Zugbetreibers SNCF die Arbeit niedergelegt. Wie das Unternehmen mitteilte, blieben am Dienstagvormittag 33,9 Prozent der Mitarbeiter dem Dienst fern. Allerdings lag die Quote in wichtigen Bereichen, die für die Abwicklung des Zugverkehrs nötig sind, deutlich höher.

So hatten sich 77 Prozent der Lokführer zum Streik gemeldet. Deshalb sollten nach den Ankündigungen der SNCF am Dienstag nur 12 Prozent der TGV-Fernzüge fahren. Der Konflikt gilt als wichtige Kraftprobe für Präsident Emmanuel Macron.

Insgesamt lag die Beteiligung an dem Streik leicht niedriger als bei einem vorherigen Protesttag am 22. März, als 35,4 Prozent der Mitarbeiter streikten. Beim notwendigen Personal für den Zugverkehr stieg die Streikquote dagegen von 36 auf 48 Prozent. Damals hatte nur ein Teil der Gewerkschaften zum Streik aufgerufen, diesmal ist die Aktion der Auftakt einer koordinierten Protestwelle: Die Gewerkschaften wollen immer im Wechsel zwei Tage streiken und drei Tage arbeiten, es sind 36 Streiktage bis Ende Juni angedroht.

Die französische Regierung will das hoch verschuldete Staatsunternehmen SNCF auf die Öffnung des Bahnverkehrs für den Wettbewerb vorbereiten. Für besonders viel Kritik bei den Gewerkschaften sorgt, dass für Neueinstellungen der vorteilhafte Eisenbahner-Status wegfallen soll.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte