Eigentümergesellschaft des Hotels Life Resort im Burgenland insolvent

Die Eigentümergesellschaft des Vierstern-Hotels Life Resort Loipersdorf, die VRL Thermensuiten GmbH mit Sitz in Jennersdorf, ist insolvent. Das Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung wurde am Donnerstag am Landesgericht Eisenstadt eröffnet, teilten mehrere Kreditschutzverbände mit. Das Unternehmen soll fortgeführt und grundlegend neu ausgerichtet werden.

Laut Österreichischem Verband Creditreform stehen Aktiva von rund 200.000 Euro Passiva von 4,6 Mio. Euro gegenüber. In Medienberichten war vor Kurzem von 3,5 Mio. Euro Schulden die Rede.

Von der Insolvenz sind 65 Dienstnehmer und 21 Gläubiger betroffen. Die Ursachen sollen in der zu geringen Auslastung und in einer zu späten Spezialisierung sowie in keiner Rückführungsmöglichkeit von Bankkrediten liegen.

Den Gläubigern wird eine Quote von 20 Prozent zahlbar binnen zwei Jahren angeboten. Zur Insolvenzverwalterin wurde Barbara Senninger bestellt. Gläubiger können ihre Forderungen bis 11. April 2016 anmelden. Die Abstimmung über den Sanierungsplan findet am 23. Mai 2016 statt.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma