Eigenkapital von Österreichs KMU liegt im internationalen Schnitt

Die Eigenkapitalausstattung von Österreichs KMU wird zwar häufig beklagt, im Vergleich mit umliegenden Ländern schneidet Österreich aber nicht so schlecht ab. Knapp 55 Prozent der österreichischen KMU haben mehr als 30 Prozent Eigenkapital. In Polen und Tschechien ist der Anteil zwar höher, in Deutschland, Italien und der Slowakei aber niedriger, ergab ein Vergleich der Wirtschaftsauskunftei CRIF.

In Österreich haben zugleich knapp 20 Prozent der Kleinen und Mittleren Unternehmen ein negatives Eigenkapital, aber auch das sei nicht beunruhigend. Firmen mit negativem Eigenkapital schlittern nicht häufiger in die Insolvenz, sagt CRIF-Österreich-Chef Boris Recsey. In Deutschland ist dieser Anteil mit 27 Prozent sogar noch höher. Auch in der Slowakei hat ein größerer Anteil der KMU ein negatives Eigenkapital.

In Polen hat nach CRIF-Erhebungen vor allem die Skepsis der Unternehmer gegen Bankkredite dazu geführt, dass KMU ein relativ hohes Eigenkapital aufweisen. Auch das laufenden Förderprogramm der EU stütze die Entwicklung der KMU. In Tschechien wiederum sind es steigende Exporte, die die Wirtschaft ankurbeln. Seit 1998 ist die Eigenkapitalquote der KMU des Landes im Aufwind. Handelsunternehmen können häufig sogar auf eine Quote über 80 Prozent verweisen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte