EHL Immobilien - Mehr Nachfrage am Wiener Büromarkt

Eine steigende Nachfrage am Wiener Büromarkt sieht die EHL Immobilien GmbH. Die Vermietungsleistung sei im ersten Halbjahr um rund 10 Prozent auf rund 110.000 m2 gestiegen, heißt es in einer Pressemitteilung. Für das zweite Halbjahr werde ein weiterer Anstieg erwartet, und auch 2016 werde die Vermietungsleistung wieder deutlich anziehen und für eine spürbare Dynamik am Wiener Büromarkt sorgen.

Der Aufschwung im ersten Halbjahr sei vor allem auf einige größere Abschlüsse mit mehr als 4.000 m2 zurückzuführen. Die Spitzenmieten seien auf "gehobenem Niveau" stabil und lägen weiter bei 26 Euro pro Quadratmeter. Die Leerstandsrate betrage aktuell 6,5 Prozent mit leicht rückläufiger Tendenz. Der Gesamtbestand liege bei 10.890.000 m2.

Der Anstieg der Neuvermietungen spiegle das Marktpotenzial aber noch nicht im vollen Ausmaß wider. Zahlreiche Unternehmen würden Übersiedlungen und Anmietungen sondieren, fänden aber wegen des "aktuell sehr geringen Angebots an modernen Neuflächen im Erstbezug" kaum geeignete Möglichkeiten.

Die Neubauflächenproduktion erreiche heuer einen neuen Tiefstwert. Prognostiziert werden 130.000 m2. Neben dem eigengenutzten Erste Campus mit 117.000 m2 kämen nur einige wenige nicht eigengenutzte neue Büroobjekte auf den Markt.

"Aktuell kann man das erste Mal seit Jahren wieder einen Nachfrageüberhang erkennen", so Stefan Wernhart, Leiter der Büroabteilung bei EHL am Dienstag in der Mitteilung.

Mittlerweile habe sich ein beachtlicher Rückstau an geplanten, aber noch nicht durchgeführten Anmietungen gebildet, der den zahlreichen Objekten, die ab 2016 auf den Markt kommen, "ausgezeichnete Perspektiven sichere", so EHL. Für zahlreiche Objekte gebe es bereits konkrete Interessenten, mit denen verhandelt werde. Mietvertragsverhandlungen mit einem Vorlauf von mehr als zwei Jahren seien in den vergangenen Jahren eher eine Seltenheit gewesen, so Wernhart.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht