Ehemaliger Lidl-Chef wird Vorstand beim Versandhändler Otto

Hamburg (APA/dpa) - Der ehemalige Lidl-Chef Sven Seidel (43) wird zum 1. April des nächsten Jahres in den Vorstand des Hamburger Handels- und Dienstleistungskonzerns Otto Group eintreten. Das teilte das Unternehmen am Dienstag in Hamburg mit. Damit habe die Otto Group einen der renommiertesten Handelsmanager Europas für die Führung ihres Handelsgeschäfts gewinnen können.

Seidel führte Lidl drei Jahre lang, bis er im Februar dieses Jahres nach einem Konflikt mit Klaus Gehrig, dem Konzernchef der weltweiten Schwarz-Gruppe, seinen Posten räumen musste. Er galt als Modernisierer in dem traditionell geführten Familienunternehmen, der versuchte, Lidl ein neues Profil zu verschaffen und die digitalen Chancen im Handel für den Diskonter zu erschließen. Bei Otto soll Seidel das Verkaufsgeschäft auf allen Kanälen aus dem Vorstand heraus führen und zudem die gesamten Importaktivitäten des Konzerns verantworten.

Seidel folgt Neela Montgomery, die als Chefin des Möbel- und Lifestylespezialisten Crate and Barrel in die USA gewechselt ist.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London