EFTA-Minister wollen Abkommen mit Türkei erweitern

Bern (APA/sda) - Das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) und der Türkei soll modernisiert und erweitert werden. Die EFTA-Minister, darunter der Schweizer Bundesrat Johann Schneider-Ammann, wollen am Freitag in Genf eine grundsätzliche Einigung darüber bekanntgeben.

Die Minister treffen am Freitag an ihrer Ministerkonferenz den türkischen Wirtschaftsminister Nihat Zeybekci, mit dem sie gemeinsam die Einigung verkünden wollen, wie Schneider-Ammanns Ministerium für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) am Dienstag mitteilte. Das Abkommen mit der Türkei ist seit 1992 in Kraft.

Auch andere Freihandelsabkommen sollen weiterentwickelt werde, nämlich diejenigen mit Mexiko, Kanada, Chile und mit der SACU, der Zollunion des südlichen Afrika. Die EFTA-Minister werden unter dem Vorsitz der liechtensteinischen Ministerin für Äußeres, Justiz und Kultur, Aurelia Frick, über den aktuellen Stand beraten.

Besprechen werden sie zudem auch die laufenden Freihandelsverhandlungen mit Ecuador, Indien, Indonesien, Malaysia, dem südamerikanischen Wirtschaftsbund Mercosur und Vietnam. Die EFTA will ihr Netz von Freihandelsabkommen insbesondere auf wachstumsstarke Schwellenländer ausweiten.

Weiter soll am Rande der Konferenz eine Zusammenarbeitserklärung mit Moldova unterzeichnet werden. Erneut ein Thema bleiben auch die Auswirkungen des geplanten Austritts des Vereinigten Königreichs aus der EU (Brexit) auf die EFTA sowie der Handelsdialog mit den USA. Schließlich treffen sich die Ministerinnen und Minister zum Meinungsaustausch mit dem Parlamentarierausschuss.

Zur EFTA gehören neben der Schweiz die Länder Island, Liechtenstein und Norwegen.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne