Ebreichsdorfer "Baumeister Reinhold Weiss GmbH" insolvent

Über das Vermögen der "Baumeister Reinhold Weiss GmbH" mit Sitz in Ebreichsdorf (Bezirk Baden) ist am Dienstag am Landesgericht Wiener Neustadt ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet worden. Laut den Kreditschutzverbänden AKV und Creditreform sind 34 Dienstnehmer und 97 Gläubiger betroffen. Den Aktiva von 454.000 Euro stehen Passiva von rund 2,9 Mio. Euro gegenüber.

Als Insolvenzursachen wurden rückläufige Betriebsleistungen durch mangelnde Vor- und Nachkalkulationen der Baustellen sowie die Abwicklung von für das Unternehmen zu großen Einzelbaustellen genannt. Die Firma soll fortgeführt werden. Zu den Kernbereichen zählen der Neu- und Umbau bzw. die Sanierung von Tankstellen. Zudem spezialisierte sich die Baufirma auf die Errichtung von Einfamilienhäusern.

Den Gläubigern wird eine Quote von 20 Prozent zahlbar binnen zwei Jahren angeboten. Die Abstimmung über den Sanierungsplan findet am 30. April 2015 statt. Zum Masseverwalter wurde der Badener Rechtsanwalt Georg Rupprecht bestellt.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

Newsticker

Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

Newsticker

Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

Newsticker

Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker