Ebola: Drei weitere Verdachtsfälle in Madrid

Der Ehemann der infizierten Krankenschwester, eine weitere medizinische Fachkraft und ein Reisender aus einem westafrikanischem Land sind wegen Verdachts auf Ebola im Krankenhaus.

In Spanien befinden sich neben einer Krankenschwester drei weitere Menschen wegen des Verdachts auf Ebola im Krankenhaus. Dabei handle es sich um den Ehemann der Pflegerin, eine weitere medizinische Fachkraft sowie einen Reisenden aus einem der westafrikanischen Länder, in denen die Seuche grassiere, teilte die behandelnde Klinik in Madrid am Dienstag mit.

Die Krankenschwester gilt als erster Mensch, der sich in Europa mit der zumeist tödlichen Krankheit infizierte. Sie hatte einen an Ebola erkrankten spanischen Priester betreut, der vor zwei Wochen zur Behandlung aus Sierra Leone nach Madrid gebracht worden war und dort wenige Tage später verstarb. Die Krankenschwester hatte seitdem Urlaub. In der Zeit habe sie Madrid aber nicht verlassen, teilte die Klinik mit. Insgesamt seien 22 Personen ermittelt worden, die Kontakt zu der erkrankten Krankenschwester gehabt hätten.

In Westafrika geht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) von mittlerweile mehr als 3.500 Ebola-Toten aus. Insgesamt waren bis Freitag 7492 Krankheitsfälle gemeldet. Betroffen sind vor allem Liberia, Guinea und Sierra Leone

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro