Ebola - Bis zu 10.000 Fälle pro Woche im Dezember erwartet

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erwartet für Dezember 5.000 bis 10.000 neue Ebola-Fälle in Westafrika pro Woche. Das sagte der Vize-Generaldirektor der WHO, Bruce Aylward, am Dienstag in Genf.

Die Ebola-Seuche breitet sich in Westafrika immer weiter aus. Seit Ausbruch der Epidemie seien der Organisation mehr als 8.900 Erkrankte gemeldet worden, noch diese Woche werde die Zahl der Infizierten die Marke von 9000 übersteigen. Von ihnen seien bislang knapp 4500 Menschen gestorben.

Sie kommen vor allem aus den am stärksten betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone. Experten gehen außerdem von einer hohen Dunkelziffer aus. Die tatsächliche Zahl der Ebola-Fälle sei in Guinea wahrscheinlich eineinhalb Mal höher als die der berichteten. In Sierra Leone liege die Zahl vermutlich zwei Mal, in Liberia sogar zweieinhalb Mal höher.

Allerdings gehe die Zahl der Neuinfektionen in den Brennpunkten der am stärksten betroffenen Länder Guinea, Sierra Leone und Liberia zurück. Es wäre aber viel zu früh und voreilig, darin einen Erfolg im Kampf gegen die Seuche zu sehen, warnte der leitende WHO-Mitarbeiter Bruce Aylward.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro