eBay kann im Weihnachtsgeschäft nicht überzeugen - PayPal schon

Das Online-Auktionshaus eBay bekommt die scharfe Konkurrenz und die Auswirkungen des starken Dollars immer stärker zu spüren. Ohne den langjährigen Wachstumstreiber PayPal stagnierte der Umsatz im Weihnachtsgeschäft bei 2,32 Milliarden Dollar, wie der US-Konzern am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte. Erst im Sommer vergangenen Jahres hatte sich PayPal abgespalten und war als selbstständiges Unternehmen an die Wall Street gegangen. Ohne den Impulsgeber brach der Gewinn von Oktober bis Dezember sogar auf 477 Millionen Dollar von 1,02 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum ein. Die eBay-Aktie kam in den Ausverkauf und büßte nachbörslich fast zehn Prozent ein.

Auch mit dem Ausblick für das laufende Quartal enttäuschte das Unternehmen. Angesichts der Marktmacht des weltgrößten Onlinehändlers Amazon und traditioneller Einzelhändler rechnet eBay nur damit, bei einem Umsatz zwischen 2,05 und 2,10 Milliarden Dollar einen bereinigten Gewinn je Aktie von 43 bis 45 Cent zu machen. Analysten hatten sich deutlich mehr erhofft. Auch bei der Prognose für das Gesamtjahr lag das Unternehmen unter den Erwartungen. eBay erwirtschaftet fast 60 Prozent seiner Erlöse außerhalb des Heimatmarktes und leidet deswegen besonders unter dem starken Dollar.

Während eBay (ISIN US2786421030) Analysten und Anleger auf dem falschen Fuß erwischte, überraschte die frühere Tochter PayPal (ISIN US70450Y1038) trotz der Konkurrenz durch Dienste wie Square und Stripe mit einem deutlichen Kundenzuwachs und mehr Zahlungsabwicklungen. Zudem kündigte die Firma ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm an: Der Anteilsschein kletterte nachbörslich mehr als sechs Prozent. Zu Jahresende zählte PayPal 179 Millionen aktive Kunden. Der Gewinn stieg um 28 Prozent auf 367 Millionen Dollar und der Umsatz um 17 Prozent auf 2,56 Milliarden Dollar.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte