Easyjet macht mehr Gewinn - Tegel-Verluste geringer als erwartet

Luton/Berlin (APA/dpa) - Der britische Billigflieger Easyjet hat im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr verdient. Das um Sonderposten bereinigte Ergebnis vor Steuern stieg in den zwölf Monaten bis Ende September um rund 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 578 Mio. britische Pfund (648,8 Mio. Euro). Dies teilte das Unternehmen am Dienstag in Luton mit.

Darin enthalten sind die Anlaufverluste von 112 Mio. Pfund, die Easyjet an seinem neuen Standort Berlin-Tegel einflog. Zusammen mit Sonderkosten summierten sich die Verluste vor Steuern für Easyjet dort auf 152 Mio. Pfund - und damit auf etwas weniger als ursprünglich prognostiziert. Easyjet hatte in Tegel einen Teil des Geschäfts der insolventen Air Berlin übernommen.

Das Ergebnis fiel etwas besser aus als von Branchenbeobachtern geschätzt. Die Passagierzahl stieg auf einen Rekord von 88,5 Millionen - damit flogen 10,2 Prozent mehr Reisende im vergangenen Jahr mit Easyjet. Der Umsatz stieg um 16,8 Prozent auf knapp 5,9 Mrd. Pfund. Der Konzern bekräftigte, sein Flugangebot im neuen Jahr um zehn Prozent ausweiten zu wollen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte