easyJet profitiert von der Euroschwäche

London - Die britische Billigfluggesellschaft easyJet ist dank günstiger Währungskurse deutlich besser durch das traditionell schwache Winterhalbjahr geflogen als erwartet. Die Stärke des Pfund gegenüber dem Euro habe dazu geführt, dass in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres bis zum 31. März sogar ein Plus in der Bilanz stehen könnte, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Im vergangenen Jahr verbuchte easyJet im Winterhalbjahr 53 Mio. Pfund (71,96 Mio. Euro) Verlust. Im jetzt ablaufenden Halbjahr rechnet die Gesellschaft mit einem Ergebnis zwischen einem Minus von fünf Millionen Pfund und einem Gewinn von 10 Mio. Pfund (13,58 Mio. Euro). In einer früheren Prognose war easyJet noch von einem Verlust zwischen zehn und 30 Mio. Pfund ausgegangen. Die zweitgrößte europäische Billigfluggesellschaft nach Ryanair gibt im Mai ihre Halbjahreszahlen bekannt.

Die Euroschwäche ist der Hauptgrund für die positive Ergebnisentwicklung. Zugleich warnte das Unternehmen, dass sich dieser Effekt längerfristig umkehren könnte, denn das Verhältnis von Einnahmen und Kosten in Pfund und Euro ändere sich üblicherweise im Jahresverlauf.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

Newsticker

Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

Newsticker

Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

Newsticker

Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los