easyJet profitiert von der Euroschwäche

London - Die britische Billigfluggesellschaft easyJet ist dank günstiger Währungskurse deutlich besser durch das traditionell schwache Winterhalbjahr geflogen als erwartet. Die Stärke des Pfund gegenüber dem Euro habe dazu geführt, dass in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres bis zum 31. März sogar ein Plus in der Bilanz stehen könnte, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Im vergangenen Jahr verbuchte easyJet im Winterhalbjahr 53 Mio. Pfund (71,96 Mio. Euro) Verlust. Im jetzt ablaufenden Halbjahr rechnet die Gesellschaft mit einem Ergebnis zwischen einem Minus von fünf Millionen Pfund und einem Gewinn von 10 Mio. Pfund (13,58 Mio. Euro). In einer früheren Prognose war easyJet noch von einem Verlust zwischen zehn und 30 Mio. Pfund ausgegangen. Die zweitgrößte europäische Billigfluggesellschaft nach Ryanair gibt im Mai ihre Halbjahreszahlen bekannt.

Die Euroschwäche ist der Hauptgrund für die positive Ergebnisentwicklung. Zugleich warnte das Unternehmen, dass sich dieser Effekt längerfristig umkehren könnte, denn das Verhältnis von Einnahmen und Kosten in Pfund und Euro ändere sich üblicherweise im Jahresverlauf.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor