Easyjet an Übernahme von Alitalia-Teilen interessiert

Rom/London (APA) - Der britische Billigflieger Easyjet ist an der Übernahme "einiger Teile" der krisengeschüttelten italienischen Airline interessiert. Gespräche seien mit den von der Regierung in Rom beauftragten Alitalia-Sonderverwaltern im Gange, bestätigte Easyjet-Chef Johan Lundgren nach Angaben italienischer Medien am Dienstag.

Das von Easyjet eingereichte Angebot entspreche den Forderungen der Sonderverwalter, berichtete der Italien-Chef der Easyjet, Frances Ouseley. Der Billigcarrier sei stark am Ausbau von Kurzstreckenflügen interessiert. Dass Easyjet ein gemeinsames Angebot mit Air France-KLM eingereicht habe, wollte Ouseley nicht kommentieren.

"Alitalias Problem sind die Verluste bei Mittelstreckenflügen. Easyjet hat Vorschläge zur Lösung dieses Problems eingereicht", erklärte Ouseley. Die Alitalia-Verhandlungen würden Zeit benötigen. In Italien seien die Ergebnisse der Easyjet positiv. "Die Zahl der Passagiere wächst wie im Rest Europas um sieben Prozent", so Ouseley.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte