EAG Beteiligungs AG - Familie Fries hält nun 98,9 Prozent

Wien (APA) - Die Fries Familien-Privatstiftung hält nach Abschluss eines öffentlichen Kaufangebots 98,9 Prozent der EAG Beteiligungs AG. Das Angebot wurde für 119.196 EAG-Aktien angenommen. Das seien 0,75 Prozent des Grundkapitals der EAG beziehungsweise 40,8 Prozent der vom Streubesitz vor Durchführung des freiwilligen öffentlichen Kaufangebots gehaltenen Aktien, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Die EAG soll am 28. Dezember von der Wiener Börse genommen werden. Dort notiert sie derzeit im Dritten Markt. Ursprünglich war geplant, schon am 21. März die EAG zu delisten, der Termin ist bereits vor einer Woche verschoben worden. Im Laufe des Jänner 2019 sollen die Inhaber- in Namensaktien umgetauscht werden. Ein Squeeze-out für den noch verbliebenen Streubesitz ist nicht geplant.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder