E-Ladestationen - Wiener beteiligten sich mit 2 Mio. Euro an Ausbau

Wien (APA) - Die Stadt will bis 2020 zu den schon bestehenden 550 noch einmal zusätzlich 1.000 öffentliche Ladestellen für Elektrofahrzeuge errichten. Für die Mitfinanzierung hat die Wien Energie Beteiligungsmodelle für die Bevölkerung entwickelt. Das Angebot stieß auf reges Interesse: Statt 2.500 geplanten Paketen wurden 8.000 verkauft, informierte das Unternehmen nach Ablauf der Aktion am Freitag die APA.

250 Euro kostete ein Beteiligungspaket. Jedem Käufer wurden als Vergütung Gutscheine von jährlich 55 Euro über fünf Jahre - also im Gegenwert von 275 Euro - etwa auf die Energiekosten in Aussicht gestellt. In Summe steuerten die Wiener also 2 Mio. Euro an Errichtungskosten bei.

Als nächster Schritt sollen nun die Standorte bis Anfang 2018 festgelegt werden. Bis Mitte kommenden Jahres sollen in jedem Bezirk fünf Ladesäulen mit je zwei Ladestellen errichtet werden.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht